Nachrichten
Grenzübergreifendes Treffen kreativer Selbsthilfevertreter in St. Vith
28.04.2018
Grenzübergreifendes Treffen kreativer Selbsthilfevertreter in St. Vith
Sonderpräsentation der Selbsthilfezeitung «SeelenLaute»
St. Vith (Ostbelgien). Zu einem neuen, vernetzenden grenzübergreifenden Gremientreffen von Selbsthilfeaktiven für seelische Gesundheit und Kreativität traf sich eine kleine Gruppe engagierter Vertreter am 26. April 2018 am Vormittag in der Cafeteria der St. Josef-Klinik in St. Vith sowie am Nachmittag im örtlichen City-Café in der Hauptstraße.

Neben dem allgemeinen Erfahrungs- und Informationsaustausch gab es einen Vortrag mit Diskussion zum Thema "Selbsthilfezeitungen für seelische Gesundheit im Südwesten", initiiert von der teilnehmenden rheinland-pfälzischen Selbsthilfe SeelenWorte RLP im BPE e.V. Dabei wurde die länderübergreifende betroffenenkompetente Zeitung "SeelenLaute" präsentiert und zur Weitergabe verteilt. Auch die Europäische Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in der Psychiatrie e.V. (Dortmund) wurde vorgestellt.


- Foto: G. Peitz -
« Le Créahm se présente! » am 4. Mai
25.04.2018
« Le Créahm se présente! » am 4. Mai
Öffentlicher Infotag in den Ateliers in Lüttich
Liége (Belgien). Das besondere Kunstzentrum Créahm, das mit Ateliers und Workshops (Bildende Kunst, Tanz, Theater, Musik, Zirkus) benachteiligte wallonische Kulturschaffende mit so genannten geistigen und psychosozialen Handicaps unterstützt, lädt für den 4. Mai 2018 von 16.00 bis 20.00 Uhr zu einem öffentlichen Informationsabend in seine Räumlichkeiten in Lüttich, 6 Quai St. Léonard (Telefon: +32 4 227 01 55) ein. Seit fast vierzig Jahren arbeiten hier studierte KünstlerInnen und DozentInnen ohne therapeutischen Charakter mit den Atelierbesuchern zusammen, wo auch jeder nicht-gehandicapte an den Künsten Interessierte mitmachen und sich kreativ ausprobieren kann, - individuell oder im Kollektiv.

Der Verein Créahm région wallonne asbl betreibt auch das MADmusée in der rue Fabry 19. Beide Häuser - ähnlich wie Créahm Brüssel - sehen sich mit regelmäßigen Ausstellungen, Bildungsangeboten, einer großen Kunstsammlung (über 2.500 Werke) und einem wissenschaftlichen Archiv der Dokumentation und Vermittlung der Thematik "anders entstandener" Kunst an die breite Öffentlichkeit verpflichtet. Für Ausstellungen in Liège nutzt man den salle d´exposition im Théâtre de Liège. Ein festes „Art Brut“-Bildungsseminar wird beispielsweise für Schulklassen und Jugendgruppen ab 12 Jahren vorgehalten. 1979 von Luc Boulangé gegründet, handelt es sich heute um ein lebendiges "künstlerisches, soziales und politisches Projekt“ – so die Selbstdarstellung – jenseits von therapeutischen Konzepten. Zusammen mit dem Tageszentrum von Créahm Liège (1994) und dem MADmusée (2003) mit dazugehörigem MADcafé ergibt dies das "Grand Créahm"-Projekt.

Der Veranstalter beschreibt seinen Kunst-Output wie folgt: „The definition of “outsider” or “alternative” art fortunately remains imprecise. In truth, the art which is created and practiced at the Créahm does not “define” itself, but is mainly characterised by the workshops´ own creation and mediation methods. It is not “art of the mentally ill” (Prinzhorn for example), nor is it “raw art” (Dubuffet), such as was thought for a long time during the 20th century as an expression of an absolute otherness, foreign to the codes of art and the world of culture. On the contrary, Créahm´s workshops make new forms of creation possible that at first sight start to resonate with the whole artistic field … Not “radical exteriority”, so, not “exoticism” and not imagination of an expressive world that would be foreign to culture, but systems of creation, but methods of expression, but artistic identities of an extreme richness and for which the singular character – beauty, strength and energy – shows as much of the difference as the links that nourish them. The cultural periphery where the creations of the Créahm appear to stand is also the privileged space from where the centre is questioned and made visible!“

Zum politischen Ziel heißt es: „(It is based) on the will to defend the rights of the disabled person, especially their rights to culture, to expression and to the defence of their creative aptitudes. More widely, they correspond to the hope and wish for a society where difference can really be accepted .. A society where the difference – here it may be a mental disability – is not ironed out or banished, but fully manifested in its power of creation and questioning.“


- Foto: (c) G. Peitz, BKS Saar 2018 -
www.creahm.be
22.04.2018
"gehirngefühl.!“
Kunst aus Gugging von 1970 bis zur Gegenwart
Maria Gugging (Österreich). Mit Eröffnung am 25.04.2018 um 19.00 Uhr zeigt Museum Gugging seine neue Dauerausstellung mit Schwerpunkt auf aktuellen Positionen. Titel: „gehirngefühl.! kunst aus gugging von 1970 bis zur gegenwart“, denn 1970 fand die erste Ausstellung von Werken der späteren Künstler aus Gugging in der legendären Wiener „Galerie nächst St. Stephan“ statt. Das bahnte den Weg für heute international bekannte Gugginger Outsider Art/Art-Brut-Vertreter wie Johann Hauser, August Walla oder Oswald Tschirtner.

Die neue Schau umfasst Werke aus fünf Jahrzehnten, u.a. von Laila Bachtiar, Leonhard Fink, Helmut Hladisch, Arnold Schmidt, Jürgen Tauscher, Karl Vondal und Günther Schützenhöfer. Wie ein zeitliches Bindeglied wirkt dabei Johann Garbers Arbeit „Das fade Gehirngefühl“.
www.gugging.at
Termine

08.04.2019
Art-Transmitter mit Kunst-Pavillon auf der Luxemburger KUKI 2019
19. Mai auf dem dritten Kultur- und Kunstfestival in Kehlen

Art-Transmitter mit Kunst-Pavillon auf der Luxemburger KUKI 2019

Kehlen (Luxemburg). Die kleine luxemburgische Gemeinde Kehlen lädt für Sonntag, den 19. Mai 2019 wieder zum Kultur- und Kunstfestival KUKI ein. Der zw mehr
07.04.2019
Iranische Outsider Art in Amsterdam
Mohammad Banissi
Amsterdam. Mohammad Banissi ist in einer Solo-Präsentation noch bis 18. Mai 2019 mit ausgewählten Werken in der Galerie Hamer in den Niederlanden zu s mehr
06.04.2019
Sensations. Between Passion and Pain
Bis 26. Mai in Gent
Gent. Die bis 26. Mai 2019 in Belgien zu sehende Ausstellung "Sensations. Between Passion and Pain" präsentiert Werke von Johann Garber, Wil mehr