Nachrichten
03.03.2020
Kunstfestival "Grenzgänger*innen" 2020
Start in Freiburg mit „Crossing Borders – Still Pleasure“
Freiburg im Breisgau. „Still Pleasure“ ist eine Gruppenausstellung mit Malerei und Zeichnungen von drei Künstler*innen aus zwei Ländern: Diana Chambers und Declan Byrne aus Irland und Boubacar Camara, geb. in Guinea, seit 2009 in Freiburg lebend. Vernissage mit Einführung durch Kuratorin Ulrike Thomann (Musik: Harald Kimmig) ist am 6. März um 18.00 Uhr, Finissage am 17. April um 18.00 Uhr.

Die Kuratorin in einer Medieninformation: „Auch in Freiburg möchte nun eine Ausstellung die herrschende Vorstellung von Outsider Künstler*innen als geduldete Sonderlinge oder zustandsgebundene Wilde aufbrechen. Und die Autonomie der Kunst als Kunst verteidigen .. Wir verfolgen dezidiert nicht den sozialintegrativen und/oder -therapeutischen Anspruch mit dieser Ausstellung. Diesen wollen wir nicht mindern oder missen, allein, uns geht es hier um Kunst.“

Dies ist die Auftaktausstellung eines jährlich stattfindenden Kunstfestivals „Grenzgänger*innen“: Jedes Jahr im März wird ein/e Künstler*in aus einem anderen europäischen Land nach Freiburg eingeladen und begegnet hier einer örtlichen künstlerischen Position. Begleitend werden diesmal in der Ausstellungszeit zwei Filme gezeigt, darunter "Irre" von Reinhild Dettmer-Finke (Deutschland 2020) über den Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V.

Veranstalter und Veranstaltungsort: Kommunales Kino Freiburg e.V., Urachstraße 40, 79102 Freiburg. Kontakt: urtike@aol.com
www.koki-freiburg.de
„Chicago Calling“ jetzt in der Schweiz
02.03.2020
„Chicago Calling“ jetzt in der Schweiz
Vernissage bei Collection de l´Art Brut am 12. März
Lausanne (Schweiz). Die Ausstellung „Chicago Calling“ mit Werken von sechs großen Künstlern der Outsider Art dieser US-Metropole ist von Paris in die Schweiz weitergezogen. Arbeiten von Lee Godie, Mr. Imagination, Pauline Simon, Wesley Willis, Joseph E. Yoakum und Henry Darger, aus dem Bestand von Intuit (Center for Intuitive and Outsider Art Chicago), aus amerikanischen Privatsammlungen und in Bezug auf das Werk von Darger auch aus der hauseigenen Sammlung in Lausanne, sind vom 13. März bis 30. August 2020 in der Collection de l’Art Brut (11, av. des Bergières, CH-1004 Lausanne, Tél. +41 21 315 25 70) zu sehen. Vernissage ist am 12. März um 18.00 Uhr.

- Plakat/Foto: Presseinformation Veranstalter -
www.artbrut.ch/fr_CH/exposition/chicago-calling
29.02.2020
WOEST
Willem Van Genk-Retrospektive verlängert
Amsterdam. Die große Retrospektive zum Außenseiterkünstler Willem Van Genk im Amsterdamer Outsider Art Museum ist bis 3. Mai 2020 verlängert worden. Sie trägt den Titel „Willem van Genk: WOEST", wo bei „woest“ in etwa mit „wüst“, „öde“ oder „bitterböse“ übersetzbar ist. Die vielbeachtete Ausstellung wandert dann weiter zur Collection de l’Art Brut nach Lausanne und in die Eremitage nach Sankt Petersburg.

Genk ist ein niederländischer Künstler, der von 1927 bis (zuletzt in Den Haag) 2005 lebte und als schizophren und autistisch diagnostiziert war. Wegen seiner Vorliebe für Züge, Busse und Bahnhöfe nannte er sich selbst "König der Bahnhöfe". Willem Van Genk gilt heute als der wichtigste niederländische Vertreter der Outsider Art.


Outsider Art Museum Hermitage Amsterdam
Amstel 51, NL-1018 DR Amsterdam


www.outsiderartmuseum.nl
Termine

28.03.2020
Museen, Galerien und Kunsthandlungen wegen Corona-Krise geschlossen
RAW VISION 105 erschienen
London. Wie die internationale Art Brut/Outsider Art-Fachzeitschrift Raw Vision (Letchmore Heath, GB) in einer Rundmail gestern mitteilt, sind im März mehr
19.03.2020
„Ein mehrfacher Millionenwerth“
Fragile Schätze der Sammlung Prinzhorn – Jetzt im Netz
Heidelberg. Auch die Sammlung Prinzhorn musste im März für die Öffentlichkeit zunächst schließen. Die für 25. März geplante Eröffnung der Sonderausste mehr
15.03.2020
Das Museum als Arche
Outsider Art-Zentrum in Lüttich an neuem Standort

Das Museum als Arche

Liège. Erst hatten sich die vergangenen Jahre Umbau und Umzug ins neue Gebäude im Herzen des Lütticher Avroy Parks aus organisatorischen Gründen verzö mehr