Nachrichten
18.09.2015
Amadeu Antonio-Preis für Menschenrechte
Für Kunstschaffende und Projekte
Berlin Zum ersten Mal wird in diesem Jahr der Amadeu Antonio Preis für kreatives Engagement für Menschenrechte – gegen Rassismus und Diskriminierung vergeben. Mit ihm werden Projekte geehrt, die sich gezielt mit künstlerischen Mitteln mit den Themen Rassismus, Menschenrechten und Migration auseinandersetzen. Zugleich will man am 25. Todestag von Amadeu Antonio an die Opfer rassistischer Gewalt erinnern.

Eingeladen zur Teilnahme sind Kunstschaffende und Projekte aus dem künstlerischen oder soziokulturellen Bereich, die Inhalte rund um die Themen Rassismus, Flucht und Diversität aufgreifen und in künstlerischer Weise artikulieren. Dabei sind alle Genres willkommen, ob Literatur, Musik, Film, Theater, Design oder Bildende Kunst. Künstlerinnen, Künstler und Projekte können sich selbst bewerben oder von anderen für den Preis nominiert werden.

Dotierung: 1. Preis 3.000 Euro, 2. Preis 1.000 Euro, 3. Preis 1.000 Euro. Bewerbungen bis zum 20. September 2015. Vergabe: an alle, Vergabeturnus: zweijährlich.

Details im Netz unter
www.amadeu-antonio-preis.de/teilnahme
02.09.2015
art brut: japan - schweiz.!
Vernissage in Gugging am 9. September
Maria Gugging (Österreich). Galerie gugging zeigt im Herbst aktuelle Arbeiten von drei Künstlern aus unterschiedlichen Kulturkreisen: François Burland mit seinen Flugobjekten aus verschiedensten Materialien und großformatigen Arbeiten auf Packpapier. Avantgardistische Kalligraphie kommt von Yuichi Saito, der mit zügigem Strich Titel von Fernsehshows zu Papier bringt. Durch redundante Einfachheit bestechen die Werke aus diversen Stoffen von Junko Yamamoto.

Vernissage von „art brut: japan - schweiz.!“ ist am Mittwoch, den 9. September 2015 um 19 Uhr. Die Ausstellung ist bis 18. November 2015 in der Galerie zu sehen.

galerie gugging, Am Campus 2, A 3400 Maria Gugging
12.08.2015
Sammlung Prinzhorn erhält Werke von Erich Spießbach
Dauerleihgabe aus Privatbesitz
Heidelberg. Wie Museum Sammlung Prinzhorn im August mitteilt, erhält die Sammlung – vorerst als Dauerleihgabe – rund 400 Zeichnungen und zahlreiche Texte von Erich Spießbach aus Privatbesitz. Erich Spießbach (1901-1956) war Zeichner und Restaurator für archäologische Institute in Gotha und Münster.

Er lebte seit 1937 in den psychiatrischen Anstalten Münster und Marsberg. 1952 schuf er angeregt durch den jungen Psychiater Manfred in der Beeck in Marsberg innerhalb weniger Wochen fast alle seine humoristischen und grotesken Zeichnungen, die sich zum Teil kritisch mit der Psychiatrie befassen, aber auch z.B. Entwürfe zu einem Dummheitsdenkmal für die Stadt Münster festhalten. Sein Schaffen verstand er als „Anstalts-Intelligenzprüfung“.
Termine

14.12.2018
Das Entdecken historischer Anstaltskunst
Sammlung Prinzhorn-Tagung am 18./19.01. in Heidelberg
Heidelberg. Museum Sammlung Prinzhorn veranstaltet am 18. und 19. Januar 2019 die Tagung „Vergessenes Kulturgut - Das Entdecken historischer Anstaltsk mehr
12.12.2018
Raw Beauties
Bis 20. Januar in Amsterdam
Amsterdam. Die Outsider Art Gallery in der Neerlandiaplein 7 zeigt bis 20.01.2019 in der Exposition “Raw Beauties” Zeichnungen, Malerei, Collagen und mehr
11.12.2018
UNUSUAL BRAINS: Neurodiversity and Artistic Creation
OAF New York Talk, January 15

 UNUSUAL BRAINS: Neurodiversity and Artistic Creation

New York (USA). Outsider Art Fair New York 2019 informs about this years OAF Talk, January 15, from 7 to 9 pm at the Theater at the New Museum, 235 Bo mehr