Wettbewerbe

15.10.2026
euward10: Europäischer Kunstpreis für Outsider Art-Schaffende
Bewerbungsfrist verlängert bis 21.10.Der euward, der von der Augustinum Stiftung vergebene Europäische Preis für Kunst im Kontext zeitgenössischer Art Brut, ist erneut ausgelobt. Bis (verlängert) 21. Oktober 2026 können sich Künstler*innen aus ganz Europa um den Preis bewerben, den die Münchner Augustinum Stiftung bereits seit dem Jahr 2000 verleiht. Alle Informationen für die Bewerbung sind unter der genannten Website zu finden.
Er gilt international als wichtige Auszeichnung im Bereich sogenannter Außenseiterkunst, in all ihren zeitgenössischen Erscheinungsformen und wird 2027 zum zehnten Mal vergeben. Ziel ist es, Künstlerinnen und Künstler, die wegen individueller Benachteiligungen und Besonderheiten (geistiger oder psychisch-seelischer Art) bislang ungesehen blieben, zu fördern und ihr Schaffen der Öffentlichkeit zugänglicher zu machen. Bei den bisherigen Ausgaben haben sich jeweils bis zu 600 Kunstschaffende aus über 25 europäischen Nationen um den euward beworben. Eine Jury bestimmt drei Preisträger*innen, die im Oktober 2027 mit Geldpreisen und einem Katalog zu ihrem Werk im Gesamtwert von rund 30.000 Euro prämiert werden. Höhepunkt des euward10 ist eine Ausstellung mit Werken der Gewinner im Haus der Kunst in München, die vom 22. Oktober 2027 bis zum 9. Januar 2028 zu sehen sein wird. Die Postanschrift für die Bewerbungsunterlagen lautet: Euward Archiv, Augustinum, Hirschplanallee 2, D-85764 Oberschleißheim. Den 1. Preis beim euward9 erhielt 2024 Samaneh Atef aus Lyon.
Die Jury ist mit Expert*innen aus fünf Ländern besetzt, die die drei Preisträger aus den europaweiten Einsendungen auswählt: Ivana Basicevic Antic (Präsidentin, Ilija & Mangelos Foundation / Novi Sad SRB), Christian Berst (Galerist, Kurator, Autor / Paris F), Monika Jagfeld (Direktorin Open Art Museum / St. Gallen CH), Andrea Lissoni (Direktor Haus der Kunst / München I / D) und Colin D. Rhodes (Prof. an der Hunan Normal University, Kurator, Autor / Silverstone UK). Im Kuratorium sitzen: Sabine Brantl (Kuratorin, Leitung Archiv Galerie, Haus der Kunst München), Monika Jagfeld (Direktorin Open Art Museum, St. Gallen), Markus Landert (Kurator, Autor, ehem. Direktor Museum Kartause Ittingen), Armin Andreas Pangerl (Maler, Autor, Ausstellungsleiter, Lahr), Thomas Röske (Leiter Prinzhornsammlung Heidelberg) und Stephanie Weber (Kuratorin, Städtische Galerie im Lenbachhaus München).
Logo: Pressemitteilung Veranstalter. Link zur Ausschreibung und den Formularen des Veranstalters hier, für weitere Informationen (PDF)
www.euward.de/bewerbung/Er gilt international als wichtige Auszeichnung im Bereich sogenannter Außenseiterkunst, in all ihren zeitgenössischen Erscheinungsformen und wird 2027 zum zehnten Mal vergeben. Ziel ist es, Künstlerinnen und Künstler, die wegen individueller Benachteiligungen und Besonderheiten (geistiger oder psychisch-seelischer Art) bislang ungesehen blieben, zu fördern und ihr Schaffen der Öffentlichkeit zugänglicher zu machen. Bei den bisherigen Ausgaben haben sich jeweils bis zu 600 Kunstschaffende aus über 25 europäischen Nationen um den euward beworben. Eine Jury bestimmt drei Preisträger*innen, die im Oktober 2027 mit Geldpreisen und einem Katalog zu ihrem Werk im Gesamtwert von rund 30.000 Euro prämiert werden. Höhepunkt des euward10 ist eine Ausstellung mit Werken der Gewinner im Haus der Kunst in München, die vom 22. Oktober 2027 bis zum 9. Januar 2028 zu sehen sein wird. Die Postanschrift für die Bewerbungsunterlagen lautet: Euward Archiv, Augustinum, Hirschplanallee 2, D-85764 Oberschleißheim. Den 1. Preis beim euward9 erhielt 2024 Samaneh Atef aus Lyon.
Die Jury ist mit Expert*innen aus fünf Ländern besetzt, die die drei Preisträger aus den europaweiten Einsendungen auswählt: Ivana Basicevic Antic (Präsidentin, Ilija & Mangelos Foundation / Novi Sad SRB), Christian Berst (Galerist, Kurator, Autor / Paris F), Monika Jagfeld (Direktorin Open Art Museum / St. Gallen CH), Andrea Lissoni (Direktor Haus der Kunst / München I / D) und Colin D. Rhodes (Prof. an der Hunan Normal University, Kurator, Autor / Silverstone UK). Im Kuratorium sitzen: Sabine Brantl (Kuratorin, Leitung Archiv Galerie, Haus der Kunst München), Monika Jagfeld (Direktorin Open Art Museum, St. Gallen), Markus Landert (Kurator, Autor, ehem. Direktor Museum Kartause Ittingen), Armin Andreas Pangerl (Maler, Autor, Ausstellungsleiter, Lahr), Thomas Röske (Leiter Prinzhornsammlung Heidelberg) und Stephanie Weber (Kuratorin, Städtische Galerie im Lenbachhaus München).
Logo: Pressemitteilung Veranstalter. Link zur Ausschreibung und den Formularen des Veranstalters hier, für weitere Informationen (PDF)

01.09.2026
Selbsthilfe-Schreibwettbewerb zum Thema Einsamkeit
SeelenLaute Saar sucht Erfahrungsberichte – 3 Preise sind zu gewinnenBezüglich unserer seelischen Gesundheit ist Einsamkeit ein zunehmend signifikantes Thema. Die Coronazeit zeigte umso mehr, dass hier psychische und psycho-soziale Beeinträchtigungen und Leiden wachsen und entstehen können, von diagnostischen Depressionen bis zu Sozialphobien und Folgen erschwerter oder fehlender gesellschaftlicher Teilhabe. Auf Wunsch von Betroffenen schreibt die saarländische Selbsthilfehilfeinitiative SeelenLaute in 2026 daher mit Unterstützung der ZF BKK einen bundesweiten Schreibwettbewerb zum Thema Einsamkeit, mit dem Untertitel „Meine Hilfestrategien. Persönliche Erfahrungen“ aus. Mit dem Sonderprojekt sollen Gesundheitsbewusstsein, Achtsamkeit und Eigenengagement gefördert, Resilienz und persönliche Stabilität gestärkt werden.
Zur Online-Teilnahme eingeladen sind Betroffene (im Erwachsenenalter) mit eigener Erfahrung und Expertise im Umgang mit erlebter Einsamkeit als Erkrankungsphänomen. Eine Diagnose muss weder angegeben, noch nachgewiesen werden. Zum Wettbewerb wird angemessen in Selbsthilfe- und Fachpublikationen berichtet – in Online- und Printmedien, sowie über Handzettel. Eine unabhängige dreiköpfige Jury (Sozialhelfer/Genesungsbegleiter, Autorin, Selbsthilfeerfahrener) wählt nach anonymer Textvorlage über ein bewährtes Punktesystem die drei Gewinnertexte. Das Ergebnis ist unanfechtbar. Die Texte werden exklusiv in der Winterausgabe der Selbsthilfezeitung SeelenLaute namentlich veröffentlicht. Rechtschreibfehler können dafür vom Veranstalter korrigiert werden.
Zugelassen sind ausschließlich selbst verfasste, bisher unveröffentlichte eigene Texte, konkret zum Wettbewerbsthema, im Umfang von max. 5.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen). Rechte dürfen nicht bei Dritten liegen. Außer Name und Vorname sind Alter, Geburts- und Wohnort anzugeben. Anonyme oder pseudonyme Beiträge bleiben unberücksichtigt. Texte in verletzender Sprache sind inakzeptabel. Alle Rechte bleiben beim Verfasser. Dem Veranstalter wird ein einmaliges freies Text-Nutzungsrecht für seine Projektarbeit, PR und die Ergebnisveröffentlichung eingeräumt. Die Datenverarbeitung gewährt den Datenschutz. Projektorganisatoren, Förderer und Jurymitglieder nehmen nicht am Wettbewerb teil. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bewerben können sich nur private Einzelpersonen (keine Gruppen, Einrichtungen o.ä.) In der Organisation, Bewerbung und Evaluation des Wettbewerbs assistiert die Europäische Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in der Psychiatrie e.V. (Dortmund). Als Prämien werden drei attraktive Online-Büchergutscheine ausgelobt, zu 150 € / 125 € / 100 € (1./2./3. Platz).
Teilnehmende mailen ihren Wettbewerbstext in formatierbarem Word-Dateiformat an sh_seelenlaute-saar@email.de Einsendeschluss ist der 15.10.2026. Angenommen werden – in der Reihenfolge ihres Eingangs – maximal 25 Bewerbungstexte. Ist diese Zahl vor dem 15. Oktober erreicht, wird die Bewerbungszeit vorzeitig geschlossen. Es empfiehlt sich also eine frühzeitige Teilnahmeeinsendung. Eingangsbestätigungen können nicht versendet werden. Bewerbungen, die nicht den Ausschreibungsregeln entsprechen, sind automatisch vom Wettbewerb ausgeschlossen. Der Veranstalter bittet von Rückfragen abzusehen. Die drei Gewinner werden nach der Juryauswertung im November 2026 von Selbsthilfe SeelenLaute Saar vorab direkt informiert. Mit ihrem eingereichtem Bewerbungstext erkennen alle Teilnehmenden die Ausschreibungsbedingungen an.
Selbsthilfe SeelenLaute Saar freut sich über eine rege Beteiligung, wünscht viel Spaß beim Schreiben und Mitmachen beim Selbsthilfe-Schreibwettbewerb zum Thema Einsamkeit .. und was dagegen hilft.
www.selbsthilfe-saar.de/selbsthilfe-schreibwettbewerb-zum-thema-einsamkeit/Zur Online-Teilnahme eingeladen sind Betroffene (im Erwachsenenalter) mit eigener Erfahrung und Expertise im Umgang mit erlebter Einsamkeit als Erkrankungsphänomen. Eine Diagnose muss weder angegeben, noch nachgewiesen werden. Zum Wettbewerb wird angemessen in Selbsthilfe- und Fachpublikationen berichtet – in Online- und Printmedien, sowie über Handzettel. Eine unabhängige dreiköpfige Jury (Sozialhelfer/Genesungsbegleiter, Autorin, Selbsthilfeerfahrener) wählt nach anonymer Textvorlage über ein bewährtes Punktesystem die drei Gewinnertexte. Das Ergebnis ist unanfechtbar. Die Texte werden exklusiv in der Winterausgabe der Selbsthilfezeitung SeelenLaute namentlich veröffentlicht. Rechtschreibfehler können dafür vom Veranstalter korrigiert werden.
Zugelassen sind ausschließlich selbst verfasste, bisher unveröffentlichte eigene Texte, konkret zum Wettbewerbsthema, im Umfang von max. 5.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen). Rechte dürfen nicht bei Dritten liegen. Außer Name und Vorname sind Alter, Geburts- und Wohnort anzugeben. Anonyme oder pseudonyme Beiträge bleiben unberücksichtigt. Texte in verletzender Sprache sind inakzeptabel. Alle Rechte bleiben beim Verfasser. Dem Veranstalter wird ein einmaliges freies Text-Nutzungsrecht für seine Projektarbeit, PR und die Ergebnisveröffentlichung eingeräumt. Die Datenverarbeitung gewährt den Datenschutz. Projektorganisatoren, Förderer und Jurymitglieder nehmen nicht am Wettbewerb teil. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bewerben können sich nur private Einzelpersonen (keine Gruppen, Einrichtungen o.ä.) In der Organisation, Bewerbung und Evaluation des Wettbewerbs assistiert die Europäische Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in der Psychiatrie e.V. (Dortmund). Als Prämien werden drei attraktive Online-Büchergutscheine ausgelobt, zu 150 € / 125 € / 100 € (1./2./3. Platz).
Teilnehmende mailen ihren Wettbewerbstext in formatierbarem Word-Dateiformat an sh_seelenlaute-saar@email.de Einsendeschluss ist der 15.10.2026. Angenommen werden – in der Reihenfolge ihres Eingangs – maximal 25 Bewerbungstexte. Ist diese Zahl vor dem 15. Oktober erreicht, wird die Bewerbungszeit vorzeitig geschlossen. Es empfiehlt sich also eine frühzeitige Teilnahmeeinsendung. Eingangsbestätigungen können nicht versendet werden. Bewerbungen, die nicht den Ausschreibungsregeln entsprechen, sind automatisch vom Wettbewerb ausgeschlossen. Der Veranstalter bittet von Rückfragen abzusehen. Die drei Gewinner werden nach der Juryauswertung im November 2026 von Selbsthilfe SeelenLaute Saar vorab direkt informiert. Mit ihrem eingereichtem Bewerbungstext erkennen alle Teilnehmenden die Ausschreibungsbedingungen an.
Selbsthilfe SeelenLaute Saar freut sich über eine rege Beteiligung, wünscht viel Spaß beim Schreiben und Mitmachen beim Selbsthilfe-Schreibwettbewerb zum Thema Einsamkeit .. und was dagegen hilft.
28.07.2026
AUSGEZEICHNET! Kunsthaus Kannen-Preis 2026
Ausstellung August bis September, Preisverleihung am 13.9.2026Das Münsteraner Outsider Art-Zentrum lobt unter seiner neuen Leitung in diesem Jahr unter dem Titel AUSGEZEICHNET! erstmalig den Kunsthaus Kannen-Preis aus. Mitmachen dürfen Kunstschaffende, die mindestens 18 Jahre alt sind und in Münster oder Umgebung leben. Eingereicht werden können: Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Collage und Fotografie, kleinere Skulpturen und Objekte. Die genauen Regularien und Teilnahmeunterlagen sind über die Website des Hauses abrufbar. Die Frist für Bewerbungen fürs Jahr 2026 endete am 18. Juni.
Mit dem Preis will der Veranstalter aktuelle und herausragende Kunstwerke von Menschen mit Beeinträchtigungen in besonderer Weise würdigen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Drei Arbeiten werden mit Preisen prämiert, worüber eine sechsköpfige Jury aus der Kunstszene im Laufe einer öffentlichen Ausstellung im Kunsthaus entscheidet. Zusätzlich sind die Besuchenden dieser Ausstellung, die die Werke aller Bewerber*innen (sowie im Online-Auftritt des Hauses und auf Social Media) präsentiert, aufgefordert, vor Ort ihr persönlich favorisiertes Werk zu wählen, womit der Publikumspreis des Wettbewerbs vergeben wird.
Die Preise bestehen aus Gutscheinen (Höhe unbeziffert) für Kunstbedarf. Der 1. Preis beinhaltet zudem die Option einer Einzelausstellung im Foyer des Kunsthaus Kannen. Die namentliche Jury-Zusammensetzung ist noch nicht bekanntgegeben, auch fehlen noch Informationen zu üblichen Konditionen für die Wettbewerbs-Teilnehmenden und -Prämierten (wie Aufwandsentschädigung oder Ausstellungsvergütung, Versicherung usf.), wozu der Ausrichter ggfs. kontaktiert werden sollte.
Ausstellungszeitraum: 09.08. bis 20.09 2026
Eröffnung: Sonntag, 09.08.2026 um 14.00 Uhr
Preisverleihung: Sonntag, 13.09.2026 um 14.00 Uhr
Kunsthaus Kannen, Museum für Art Brut und Outsider Art
Alexianerweg 9, 48163 Münster
Tel. 02501/96620560
kunsthaus-kannen@alexianer.de
Öffnungszeiten: Di - So 13.00 bis 17.00 Uhr
www.kunsthaus-kannen.deMit dem Preis will der Veranstalter aktuelle und herausragende Kunstwerke von Menschen mit Beeinträchtigungen in besonderer Weise würdigen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Drei Arbeiten werden mit Preisen prämiert, worüber eine sechsköpfige Jury aus der Kunstszene im Laufe einer öffentlichen Ausstellung im Kunsthaus entscheidet. Zusätzlich sind die Besuchenden dieser Ausstellung, die die Werke aller Bewerber*innen (sowie im Online-Auftritt des Hauses und auf Social Media) präsentiert, aufgefordert, vor Ort ihr persönlich favorisiertes Werk zu wählen, womit der Publikumspreis des Wettbewerbs vergeben wird.
Die Preise bestehen aus Gutscheinen (Höhe unbeziffert) für Kunstbedarf. Der 1. Preis beinhaltet zudem die Option einer Einzelausstellung im Foyer des Kunsthaus Kannen. Die namentliche Jury-Zusammensetzung ist noch nicht bekanntgegeben, auch fehlen noch Informationen zu üblichen Konditionen für die Wettbewerbs-Teilnehmenden und -Prämierten (wie Aufwandsentschädigung oder Ausstellungsvergütung, Versicherung usf.), wozu der Ausrichter ggfs. kontaktiert werden sollte.
Ausstellungszeitraum: 09.08. bis 20.09 2026
Eröffnung: Sonntag, 09.08.2026 um 14.00 Uhr
Preisverleihung: Sonntag, 13.09.2026 um 14.00 Uhr
Kunsthaus Kannen, Museum für Art Brut und Outsider Art
Alexianerweg 9, 48163 Münster
Tel. 02501/96620560
kunsthaus-kannen@alexianer.de
Öffnungszeiten: Di - So 13.00 bis 17.00 Uhr


