Termine
11.05.2026
„COMICS brut“-Vernissage am 2. Juni in der galerie gugging
Mit Arbeiten von B. Al-Bazzaz, M. Griebler, H. Lehner und D. KassaïWie galerie gugging aus Österreich mitteilt, wird am 2.6.2026 um 19 Uhr im eigenen Haus die neue Ausstellung „COMICS brut“ eröffnet, die bis 13. September zu sehen ist.
In der Veranstalterankündigung heißt es: „Comics haben sich längst als eigenständige künstlerische Sprache etabliert – weit über ihren Ursprung als Unterhaltung hinaus. In ihrer Sommerausstellung zeigt die galerie gugging, wie eng diese Bildwelt mit der Art Brut verbunden ist: unmittelbar, individuell und von großer formaler Kraft. COMICS brut versammelt Arbeiten von Basel Al-Bazzaz, Manuel Griebler, Hannes Lehner und dem zentralafrikanischen Künstler Didier Kassaï, der mit seinen Werken erstmals in Österreich zu sehen ist.“ Bei der Eröffnung sind Basel Al-Bazzaz, Hannes Lehner und Gugginger Künstler:innen anwesend.
galerie gugging
Am Campus 2 • 3400 Maria Gugging, Österreich
phone:+43(0)676 841181 200
e-mail: office@galeriegugging.com
Weitere Informationen unter der angegebenen Website der Galerie sowie in der Einladung, downloadbar über nachfolgenden Link, für weitere Informationen (PDF)
www.galeriegugging.comIn der Veranstalterankündigung heißt es: „Comics haben sich längst als eigenständige künstlerische Sprache etabliert – weit über ihren Ursprung als Unterhaltung hinaus. In ihrer Sommerausstellung zeigt die galerie gugging, wie eng diese Bildwelt mit der Art Brut verbunden ist: unmittelbar, individuell und von großer formaler Kraft. COMICS brut versammelt Arbeiten von Basel Al-Bazzaz, Manuel Griebler, Hannes Lehner und dem zentralafrikanischen Künstler Didier Kassaï, der mit seinen Werken erstmals in Österreich zu sehen ist.“ Bei der Eröffnung sind Basel Al-Bazzaz, Hannes Lehner und Gugginger Künstler:innen anwesend.
galerie gugging
Am Campus 2 • 3400 Maria Gugging, Österreich
phone:+43(0)676 841181 200
e-mail: office@galeriegugging.com
Weitere Informationen unter der angegebenen Website der Galerie sowie in der Einladung, downloadbar über nachfolgenden Link, für weitere Informationen (PDF)

30.04.2026
6. Art Brut Biënnale eröffnet am 8. Mai im niederländischen Hengelo
Mit Konferenz der European Outsider Art Association vom 10. bis 13. Mai© Bericht von Gangolf Peitz, BKS Saar // Die Art Brut Biennale 2026 findet vom 9. bis 17. Mai 2026 (mit Eröffnung am 8. Mai) in Hengelo statt. Ziel ihrer gleichnamigen Trägerstiftung ist es, ein professionelles Forum für heutige Art Brut/Outsider Art von Künstler*innen mit neurodiversem Hintergrund, psychosozialen und mentalen Belastungen und Besonderheiten zu bieten und so den Kulturschaffenden die Wertschätzung und Anerkennung zu geben, die sie verdienen. Darüber hinaus möchte der nicht-kommerziell ausgerichtete öffentliche Event ein Katalysator für Partnerschaften und Kooperationen zwischen teilnehmenden Sozial- und Kunstinstitutionen sein, um die Praxis dieses speziellen Kunstgenres abzusichern und der Weiterentwicklung der sogenannten Außenseiterkunst zu dienen. Der Termin in den Niederlanden ist heute die größte Kunstausstellung (mit Messecharakter) ihrer Art in Europa. Angesichts der großen Anzahl an Teilnahmebewerbungen wurde die Frist für interessierte Künstler*innen und Ateliers mit Deadline 31.12.2025 geschlossen (und der Ausrichter empfiehlt für die Biennale 2028, Unterlagen für eine mögliche Teilnahme ein Jahr zuvor einzureichen). Die Stadt Hengelo unterstützt die nunmehr sechste Biennale mit 12.500 Euro fürs Vorbereitungsjahr 2025 und 25.000 Euro in 2026. Auch die Provinz Overijssel gibt Zuschüsse. Offiziell 17.500 Kunstfreunde besuchten zuletzt 2023 den überregionalen Kunsttermin.
ARMIN ANDREAS PANGERL AUS LAHR ERSTMALS ALS KÜNSTLER DABEI
Für 2026 wurde eine jurierte Auswahl von Kunstschaffenden zur Teilnahme an der immensen Ausstellung eingeladen, in federführender Kuratierung durch die erfahrene Kunsthistorikerin Elvira van Eijl, unterstützt von Kunstorganisator Jan Noltes. Neben holländischen Namen und Werkstätten kann man sich erneut auf eine große internationale Präsenz freuen. Aus der Bundesrepublik ist in Hengelo erstmals Armin Andreas Pangerl aus dem badischen Lahr mit Exponaten seiner Arbeit persönlich anwesend dabei. Armin ist auch Künstler der frühen Stunde beim europäischen Kunstprojekt Art-Transmitter (Dortmund) und heute mit Arbeiten z.B. in der Heidelberger Prinzhorn-Sammlung, bei der englischen Galerie Henry Boxer, in den Privatsammlungen Demirel (Wuppertal) und Bolliger (Zürich) oder im Bestand des Open Art Museum St. Gallen vertreten sowie bei uns in der künstlerischen Selbsthilfeszene gut vernetzt aktiv. Ein Redakteur von art-transmitter.de wird mit dem Ausnahmekünstler vor Ort ein Interview führen. Ebenso ist ein Gespräch mit dem Leiptiger Künstler Thomas Riesner geplant. Angekündigt für einen Biennale-Besuch ist auch eine Vertretung von Selbsthilfe SeelenLaute Saar, dank fördernder Unterstützung durch die BAHN-BKK.
JETZT AM SPIELORT INDUSTRIEDENKMAL MASCHINENFABRIK STORK
Zum dritten Mal musste die Veranstaltungs-Location in Hengelo gewechselt werden: Die neue Adresse ist der ehemalige Gebäudekomplex der Koninklijke Machinefabriek Stork (KMS), direkt hinter dem Hauptbahnhof (KMS Hal, Industrieplein 3), der in den nächsten Jahren von einem Projektentwickler zum Industriedenkmal-geschützten Mehrzweck-Standort umgebaut wird. Die Ausstellungsfläche der Fabrikhalle für die Art Brut Biennale umfasst über 3.000 m², zudem gibt es Bühnen für Mitmachworkshops, Poesie, Theater und Musik, Caféecken sowie Unterbringungen für teilnehmende Künstler*innen. Geöffnet ist täglich (Eintritt frei) von 10.00 bis 18.00 Uhr. Die Organisation kann auf mehr als siebzig Volunteers zählen, die bei Aufbau und Einrichtung der Ausstellung helfen, Kunstwerke im In- und Ausland abholen, die Ausstellungstage beaufsichtigen, Besucher führen, Künstlerassistenzen leisten, Gäste empfangen, Umfragen durchführen oder Social Media-PR tätigen.
Für 2026 sind mehr als 200 Künstler aus zehn Ländern als Teilnehmende angemeldet. Bei eher schon zu hoher Quantität hat der Veranstalter über 2000 Kunstwerke zur Präsentation ausgewählt – Gemälde, Zeichnungen und Fotografien bis hin zu Keramik, Holzarbeiten und Installationen. Diese kommen aus den Niederlanden, aus Japan, Frankreich, Belgien, Dänemark, Deutschland, Iran, Finnland, Spanien und weiteren Ländern. Alle partizipierenden Kunstschaffenden sind mit ihren Werken auf der Ausstellerseite unter https://www.artbrutbiennale.nl/en/exhibitors katalogartig verzeichnet. Auf der Veranstalterwebsite sind auch das Biennale-Programm und alle organisatorischen Angaben zu finden.
EOA-TREFFEN UND GENERALVERSAMMLUNG WÄHREND DER BIENNALE
Die Art Brut Biennale ist Mitglied der European Outsider Art Association (gegründet 2009, „Mission: To connect European outsider art / To stimulate international cooperation and dialogue / To influence cultural policies and education / To promote the continuation of outsider art history / To protect the rights of outsider artists“). Die internationale Organisation von Menschen, Institutionen und Museen hat heute fast 100 Mitglieder in über 25 Ländern, auch außerhalb Europas. Mitglieder und Interessierte treffen sich jährlich, 2026 in Hengelo vom 10. bis 13. Mai, angedockt an die Biennale. Zu dem viertägigen Treffen mit Konferenz, Besichtigungsprogramm und Generalversammlung werden 75 bis 100 Teilnehmende erwartet (Kontakt und Gebühreninformationen unter eoa@artbrutbiennale.nl und über die EOA-Website). Aus dem Programm: Sonntag, 10. Mai / 09.00 Uhr – Vorstellung der Biennale mit Führung; Montag, 11. Mai – Bustour mit Besuch des Studio 23 in Arnheim und der Galerie Atelier Herenplaats in Rotterdam, sowie des Museum van de Geest in Haarlem (inklusive Buffet); Dienstag, 12. Mai – EOA-Konferenz zum Thema "How autonomous is the Outsider Art(ist)?"; Mittwoch, 13. Mai (Vormittag) – EOA-Generalversammlung (Mitglieder). Mehr auf der ABB-Website und unter https://outsiderartassociation.eu/
Lageplan und Logo: PM, Website Veranstalter / Foto GP-BKS-SL weitere Informationen (PDF)
www.artbrutbiennale.nl/en ARMIN ANDREAS PANGERL AUS LAHR ERSTMALS ALS KÜNSTLER DABEI
Für 2026 wurde eine jurierte Auswahl von Kunstschaffenden zur Teilnahme an der immensen Ausstellung eingeladen, in federführender Kuratierung durch die erfahrene Kunsthistorikerin Elvira van Eijl, unterstützt von Kunstorganisator Jan Noltes. Neben holländischen Namen und Werkstätten kann man sich erneut auf eine große internationale Präsenz freuen. Aus der Bundesrepublik ist in Hengelo erstmals Armin Andreas Pangerl aus dem badischen Lahr mit Exponaten seiner Arbeit persönlich anwesend dabei. Armin ist auch Künstler der frühen Stunde beim europäischen Kunstprojekt Art-Transmitter (Dortmund) und heute mit Arbeiten z.B. in der Heidelberger Prinzhorn-Sammlung, bei der englischen Galerie Henry Boxer, in den Privatsammlungen Demirel (Wuppertal) und Bolliger (Zürich) oder im Bestand des Open Art Museum St. Gallen vertreten sowie bei uns in der künstlerischen Selbsthilfeszene gut vernetzt aktiv. Ein Redakteur von art-transmitter.de wird mit dem Ausnahmekünstler vor Ort ein Interview führen. Ebenso ist ein Gespräch mit dem Leiptiger Künstler Thomas Riesner geplant. Angekündigt für einen Biennale-Besuch ist auch eine Vertretung von Selbsthilfe SeelenLaute Saar, dank fördernder Unterstützung durch die BAHN-BKK.
JETZT AM SPIELORT INDUSTRIEDENKMAL MASCHINENFABRIK STORK
Zum dritten Mal musste die Veranstaltungs-Location in Hengelo gewechselt werden: Die neue Adresse ist der ehemalige Gebäudekomplex der Koninklijke Machinefabriek Stork (KMS), direkt hinter dem Hauptbahnhof (KMS Hal, Industrieplein 3), der in den nächsten Jahren von einem Projektentwickler zum Industriedenkmal-geschützten Mehrzweck-Standort umgebaut wird. Die Ausstellungsfläche der Fabrikhalle für die Art Brut Biennale umfasst über 3.000 m², zudem gibt es Bühnen für Mitmachworkshops, Poesie, Theater und Musik, Caféecken sowie Unterbringungen für teilnehmende Künstler*innen. Geöffnet ist täglich (Eintritt frei) von 10.00 bis 18.00 Uhr. Die Organisation kann auf mehr als siebzig Volunteers zählen, die bei Aufbau und Einrichtung der Ausstellung helfen, Kunstwerke im In- und Ausland abholen, die Ausstellungstage beaufsichtigen, Besucher führen, Künstlerassistenzen leisten, Gäste empfangen, Umfragen durchführen oder Social Media-PR tätigen.
Für 2026 sind mehr als 200 Künstler aus zehn Ländern als Teilnehmende angemeldet. Bei eher schon zu hoher Quantität hat der Veranstalter über 2000 Kunstwerke zur Präsentation ausgewählt – Gemälde, Zeichnungen und Fotografien bis hin zu Keramik, Holzarbeiten und Installationen. Diese kommen aus den Niederlanden, aus Japan, Frankreich, Belgien, Dänemark, Deutschland, Iran, Finnland, Spanien und weiteren Ländern. Alle partizipierenden Kunstschaffenden sind mit ihren Werken auf der Ausstellerseite unter https://www.artbrutbiennale.nl/en/exhibitors katalogartig verzeichnet. Auf der Veranstalterwebsite sind auch das Biennale-Programm und alle organisatorischen Angaben zu finden.
EOA-TREFFEN UND GENERALVERSAMMLUNG WÄHREND DER BIENNALE
Die Art Brut Biennale ist Mitglied der European Outsider Art Association (gegründet 2009, „Mission: To connect European outsider art / To stimulate international cooperation and dialogue / To influence cultural policies and education / To promote the continuation of outsider art history / To protect the rights of outsider artists“). Die internationale Organisation von Menschen, Institutionen und Museen hat heute fast 100 Mitglieder in über 25 Ländern, auch außerhalb Europas. Mitglieder und Interessierte treffen sich jährlich, 2026 in Hengelo vom 10. bis 13. Mai, angedockt an die Biennale. Zu dem viertägigen Treffen mit Konferenz, Besichtigungsprogramm und Generalversammlung werden 75 bis 100 Teilnehmende erwartet (Kontakt und Gebühreninformationen unter eoa@artbrutbiennale.nl und über die EOA-Website). Aus dem Programm: Sonntag, 10. Mai / 09.00 Uhr – Vorstellung der Biennale mit Führung; Montag, 11. Mai – Bustour mit Besuch des Studio 23 in Arnheim und der Galerie Atelier Herenplaats in Rotterdam, sowie des Museum van de Geest in Haarlem (inklusive Buffet); Dienstag, 12. Mai – EOA-Konferenz zum Thema "How autonomous is the Outsider Art(ist)?"; Mittwoch, 13. Mai (Vormittag) – EOA-Generalversammlung (Mitglieder). Mehr auf der ABB-Website und unter https://outsiderartassociation.eu/
Lageplan und Logo: PM, Website Veranstalter / Foto GP-BKS-SL weitere Informationen (PDF)

29.03.2026
WER BIN ICH? – Ausstellung in Heidelberg verlängert bis 3. Mai
Im Museum Sammlung PrinzhornAufgrund großen Interesses an der aktuellen Ausstellung „Wer bin ich? Bilder der Identitätssuche“ (art-transmitter.de berichtete) hat das Heidelberger Museum Sammlung Prinzhorn diese Präsentation im eigenen Haus bis zum 3. Mai 2026 verlängert. Besucherinnen und Besucher haben somit noch den gesamten April Zeit, mit den Künstler*innen der Sammlung das Thema Identität und psychische Krisen zu erforschen. Reguläre Öffnungszeiten: Di bis So 11–17 Uhr, Mi 11–20 Uhr, Montag geschlossen. Ostersonntag, 05. April 2026, 11-17 Uhr (Karfreitag und Ostermontag geschlossen). Sammlung Prinzhorn, Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Heidelberg, Voßstraße 2, 69115 Heidelberg
Werke der Sammlung Prinzhorn sind derzeit außerdem in folgender externer Ausstellung vertreten: Bundeskunsthalle Bonn, „Sex Work. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit“, 2. April bis 25. Oktober 2026.
Mehr unter der angegebenen Website. - Flyer: PM Veranstalter -
www.sammlung-prinzhorn.deWerke der Sammlung Prinzhorn sind derzeit außerdem in folgender externer Ausstellung vertreten: Bundeskunsthalle Bonn, „Sex Work. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit“, 2. April bis 25. Oktober 2026.
Mehr unter der angegebenen Website. - Flyer: PM Veranstalter -


