Nachrichten
Art Brut aus Asien
04.04.2008
Art Brut aus Asien
„Collection de l’Art Brut“ zeigt Arbeiten aus Japan
Lausanne. Noch bis zum 28. September 2008 zeigt das Schweizer Art Brut Museum „Collection de l’Art Brut“ Outsider Kunst aus Japan. Die rund 100 präsentierten Werke zeugen von einer erstaunlichen Fülle und Vielfalt. Die japanische Art Brut ist von der Raffinesse und der Feinfühligkeit geprägt, welche die japanische Kultur seit jeher auszeichnen. Die „Exposition Japon“ wird von 9 Dokumentarfilmen über die japanischen Art Brut Künstler begleitet.

Das Museum „Collection de l’Art Brut“ in Lausanne geht auf den Künstler Jean Dubuffet zurück. Der passionierte Art Brut Sammler schenkte der Stadt Lausanne 1971 seine, damals 5000 Werke umfassende, Sammlung. 1976 wurde die „Collection de l’Art Brut“ eröffneten. Zu den Tätigkeiten des Museums gehören die Suche nach neuen Werken und der Ausbau der Sammlung, die internationale Präsentation dieser erfindungsreichen Werke und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen. Parallel zur Dauerausstellung veranstaltet das Museum Wechselausstellungen und kooperiert weltweit mit Museen und Galerien.

Mehr Infos:
www.artbrut.ch
NRW vergibt Kunststipendien
03.04.2008
NRW vergibt Kunststipendien
Frauenkulturbüro NRW schreibt Stipendien für Künstlerinnen mit Kindern aus
Krefeld. Mit 1000 Euro für die Dauer von fünf Monaten fördert das Frauenkulturbüro NRW fünf bildende Künstlerinnen mit Kindern. Das bundesweit einmalige Stipendium berücksichtigt die Lebensbedingungen von Künstlerinnen, die durch ihre Kinder weitgehend an ihren Wohnort gebunden sind. Im Unterschied zu anderen Stipendien des Landes brauchen die ausgewählten Künstlerinnen ihren Aufenthaltsort nicht zu wechseln, um das Stipendium wahrzunehmen. Die
Bewerbungsunterlagen sind beim Frauenkulturbüro NRW erhältlich. Einsendeschluss ist der 27 Mai 2008

Weitere Infos:
www.frauenkulturbuero-nrw.de/stipendien.html
02.04.2008
Ehrung für Dorothea Buck
Mitbegründerin des BPE erhält Bundesverdienstkreuz
Hamburg. Im Februar wurde Dorothea Buck für ihr Lebenswerk im Hamburger Rathaussaal mit dem „Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland“ ausgezeichnet. Die Ehrenvorsitzende des Bundesverbandes Psychiatrie Erfahrener e.V. setzt sich bis Heute, mit 91 Jahren, aktiv für eine Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen in der Psychiatrie ein. Im vergangenen Jahr urteilte Dorothea Buck über Art-Transmitter: "Kunst trägt Spontaneität in die genormte Welt. Dass Art-Transmitter sich von der üblichen nur defizitären psychiatrischen Sichtweise nicht entmutigen läßt, sondern ihr die Kreativität entgegensetzt, freut mich ganz außerordentlich."

Zwischen 1936 und 1959 erlebte die Hamburger Künstlerin fünf schizophrene Schübe und musste die unmenschlichen, in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts üblichen, Methoden in der Psychiatrie ertragen. Seit den frühen 60er Jahren setzt sich Dorothea Buck unermüdlich und auf vielfältige Weise für eine menschenwürdige und gewaltfreie Behandlung von psychisch Kranken ein. 1992 war sie Mitbegründerin des Bundesverbandes Psychiatrie Erfahrener. In der Laudatio zum Großen Verdienstkreuz heißt es, sie habe den psychisch Kranken eine Stimme gegeben.

Mehr über Leben und Werk von Dorothea Buck unter:
www.bpe-online.de/buck/index.htm
Termine

23.06.2018
Art-Transmitter auf Internationalem Kunst-Open Air Lellgen
Künstlerstand am 23. Juni in den Ardennen von 11 bis 17 Uhr

Art-Transmitter auf Internationalem Kunst-Open Air Lellgen

Lellgen (Luxemburg). Zum 28. Internationalen Kunstfestival Lellingen am Luxemburger Nationalfeiertag ist auch der saarländische Künstlerautor Gangolf mehr
20.06.2018
DISRUPTION – Peter Hommers Selbstportraits
22.6. Vernissage bei Galerie Isola
Frankfurt am Main. Zusammen mit Patricia Espinosa „America´s Teddy Bear“ zeigt die Frankfurter Outsider Art-Galerie Isola „Disruption – Peter Hommers mehr
15.06.2018
"L’envol" im La Maison Rouge
Pariser Kunsthaus schließt
Paris. Wie die Fachpresse berichtet, schließt das auch mit Außenseiterkunst befasste renommierte Pariser La Maison Rouge mit der Ausstellung "L’e mehr