Nachrichten
13.08.2010
Internationaler Kunstwettbewerb zu Abfallthema
AZV Hof sucht KünstlerInnen
Hof. Einen Internationalen Kunstwettbewerb besonderer Art hat der Abfallzweckverband im bayerischen Hof in Kooperation mit regionalen, polnischen und brasilianischen Partnern ausgeschrieben.
Künstler können Werke aus den Genres Malerei, Zeichnung, Skulptur, Fotografie oder Mode einreichen. Die Verbindung der Themen Kunst – Abfall - Recycling soll thematisch zum Tragen kommen. Zwölf beste Beiträge werden in einem Abfallkalender 2011 publiziert, zudem sind Ausstellungen in allen drei beteiligten Ländern sowie eine Internetpräsentation geplant. Als Preisgeld werden 1.500 Euro zur Verfügung gestellt, Bewerbungsschluss ist der 31. August 2010.

Kontakt und weitere Informationen:
AZV Hof, Kirchplatz 10, 95028 Hof
Tel. 09281 725915
www.azv-hof.de
10.08.2010
Asklepios-Klinik zerstört Kunstwerke Psychiatrieerfahrener
Vehemente Proteste in Hamburg gegen achtlosen Abriss
Hamburg. Als Skandal bezeichnet die psychosoziale Fachpresse den Abriss von Skulpturen psychiatrieerfahrener Künstler, ehemals Patienten der Einrichtung, durch das Asklepios-Klinikum Nord im Frühjahr. Das Krankenhaus hatte die renommierten Kunstwerke im Rahmen einer Grundstücksübergabe abreißen lassen. Die Bildenden Künstler waren dazu nicht kontaktiert worden. Profi-Künstler Prof. Siegfried Neuenhausen hatte die Arbeiten 1982 mit Patienten geplant und geschaffen. Neuenhausen monierte die „achtlose Zerstörung“ der großen Stelenskulpturen, die 1983 sogar beim Hannoverschen Kunstverein in einer Ausstellung gezeigt wurden.
Tobias Feindt, kaufmännischer Direktor der Klinik entschuldigte sich und verwies auf „wirtschaftliche Gründe“, die eine Rettung der Skulpturen erschwert hätten.

Norddeutsche Psychiatrieerfahrene, Angehörige, lokale Kunstexperten, Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt und auch die Hamburger Kulturbehörde verurteilten das gedankenlose Vorgehen von Asklepios. Ein solches Verhalten laufe der propagierten Förderung von Kunst psychisch erkrankter Menschen diametral entgegen. Asklepios habe sich schon in den neunziger Jahren nicht mehr um die Skulpturen gekümmert.
Ungeklärt ist noch, inwieweit der norddeutsche Klinikkonzern jetzt Entschädigungen an die Künstler zahlt.
08.08.2010
"Mehr als nur schön und schräg!"
Hamburger Verein crazyartists e.V. mit neuer Aktion
Hamburg. Die Normalität des Anderssein öffentlich zu machen und damit Ängste und Vorbehalte abzubauen, das war der Ausgangspunkt der Gründungsmitglieder von crazyartists e.V., bestehend aus Künstlern, Ärzten, Psychologen und Menschen die selbst Erfahrung mit einer psychischen Störung gemacht haben - auf gewisse Art also "crazy" waren oder sind.
Vor drei Jahren organisierte man aus Hamburg eine Wanderausstellung und das Ergebnis ermutigte, sich verstärkt auch der Bildenden Kunst zu widmen. Für ein neues Projekt sind alle „verrückten bildenden Künstler“ eingeladen, mitzuwirken und zu zeigen, was sie können. So der Text des Einladungsschreibens. Begabte Malerinnen und Maler werden mit dieser neuen Aktion angesprochen, ebenso Kunsttherapeuten in Einrichtungen „die aufgrund ihrer Kompetenz beurteilen können, wer für (das) Projekt in Frage kommt.“
Künstler mit Psychiatrieerfahrung monierten hier die Formulierung, denn es gibt Hobby- und Profi-Betroffenenkünstler, mit nicht selten höherer künstlerischer Fachkompetenz als Ergo- oder Kunsttherapeuten.

Kontakt und weitere Informationen:
crazyartists e.V., Weckmannweg 3, 20257 Hamburg
Tel. +49(040)38080888 oder 0152 21512841
E-mail: info@crazyartists.de
www.crazyartists.de
Termine

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19. Mai auf dem dritten Kultur- und Kunstfestival in Kehlen

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Sensations. Between Passion and Pain
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Gent. Die bis 26. Mai 2019 in Belgien zu sehende Ausstellung "Sensations. Between Passion and Pain" präsentiert Werke von Johann Garber, Wil mehr