Nachrichten
22.05.2011
Ohne freiberufliche Künstler keine kulturelle Vielfalt
Pressekonferenz im Rahmen des Aktionstages „Kultur gut stärken“
Berlin. Kulturelle Vielfalt in Deutschland wäre ohne die Arbeit der freiberuflichen Künstlerinnen und Künstler nicht denkbar. Deshalb ist es so wichtig, dass deren Leistungen auch in der Öffentlichkeit wahr genommen werden. Die große Beteiligung von freiberuflich Kunstschaffenden am bundesweiten Aktionstag „Kultur gut stärken“ des Deutschen Kulturrates und der Kulturstiftung des Bundes am 21. Mai 2011 war deshalb ein wichtiges Zeichen.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes (beruflicher) Bildender Künstlerinnen und Künstler, Werner Schaub, sagte: „Die Resonanz von ca. 30 BBK-Verbänden auf den Aufruf des Deutschen Kulturrates zur Begehung des Aktionstages am 21. Mai 2011 zeigt, dass diejenigen, die am Anfang der kulturellen Wertschöpfungskette stehen, ein großes Interesse an der Vermittlung ihrer Schaffenswirklichkeit haben". Künstlerinnen und Künstler präsentierten nicht nur die Vielfalt zeitgenössischer Kunst in Deutschland, sondern sensibilisierten in Diskussionsveranstaltungen auch die Öffentlichkeit für ihre Situation. Eine lebendige kulturelle Szene werde zunehmend zum echten Standortfaktor, nicht nur in großen Städten, sondern auch im ländlichen Raum. "Ohne Künstlerinnen und Künstler gibt es keine kulturelle Vielfalt. Deren Förderung und Schutz vor prekärer wirtschaftlicher Lage müssen deshalb zentrale kulturpolitische Anliegen in Deutschland sein.“
18.05.2011
"Einblicke" im Psychiatrie-Museum Bern
Neue Ausstellung vom 21.Mai 2011 bis 28.April 2012
Bern/Schweiz. Im Bild, ob gezeichnet oder gemalt, begreift der Gestalter, was ihn bewegt und der Betrachter, was ihn berührt. Das Zauberhafte und Schreckliche, das Wilde und Geordnete werden sichtbar. Eine besondere Gültigkeit hat dies für die Arbeiten der sechs Künstler, die das Psychiatrie-Museum Bern in seiner Ausstellung "Einblicke" zeigt: Andreas Gröschner (Bilder und Zeichnungen), Marco Güdel (Bilder und Kurzfilme), Annemarie Flückiger (Bilder und Vernissage), Philippe Saxer (Bilder und Objekte), Michael Wissmann (Zeichnungen und Grafiken) und Hans Bloetzer (Zeichnungen, Collagen und Objekte).

Zur Eröffnung der Ausstellung am 20.Mai um 17:00 Uhr in der Bollingenstr. 111 in Bern, spielt das Querton Quartett Camillo Wanausek "Miniaturen für 4 Flöten".

Mehr Informatieonen zum Museum unter 031 930 97 56 oder unter
www.psychiatrie-museum.ch
17.05.2011
"gaston chaissac.!" bis September im art brut Museum Gugging
Zwei Ausstellungen des berühmten radikalen Autodidakten
Maria Gugging/Österreich. Der französische Maler, leidenschaftliche Briefeschreiber und radikale Autodidakt Gaston Chaissac (1910-1964) griff auf alltägliche Objekte zurück, malte auf vielen erdenklichen Trägern (Leinwand, Pappe, Stein, Holz, Wellblech) oder verwandelte Holzbretter in beeindruckende „Totems“. Seine künstlerische Suche ist jene nach einer Art von vollkommener Schlichtheit. Zeitlebens war Chaissac nicht in der Lage, seinen Lebensunterhalt durch seine Kunst zu bestreiten. Erst nach seinem Tod wurde er als bedeutender Künstler anerkannt und ist nun mit rund 125 Werken, Zeichnungen, Collagen, Malereien, Skulpturen und seinen „Totems“ im österreichischen art brut Museum Gugging vertreten.
„Meine Zeichnungen verkörpern meine intimen Gedanken, meine Träume, meine Aspirationen, meine Enttäuschungen“ schrieb Gaston Chasissac 1939 an einen Förderer. Seine Ausdrucksweise ist in den Zeichnungen von Anfang stärker verinnerlicht als bei den anderen Arbeiten. In den meist in Tusche gehaltenen Blättern bedient er sich einfachster zeichnerischer Mittel und Formen. Liniengerüste, schwarz ausschraffierte Flächen und ein divers starker Strich verleihen den Grafiken intensive Spannung und enorme Kraft.

Die in den beiden Ausstellungen "gaston chaissac.!" und "gaston chaissac.! Erstmals gezeigte Zeichnungen" vom 31. März bis 25. September 2011 gezeigten Werke stammen aus einer französischen Privatsammlung. Viele Exponate, vor allem Zeichnungen, sind hier erstmalig im Rahmen der Präsentation zu sehen. Ein Ausstellungkatalog ist erschienen: gaston chaissac. Hrsg. Johann Feilacher, mit einem Beitrag von Peter Baum. Ca. 200 S., Residenz-Verlag 2011

Museum Gugging
NÖ Museum Betriebsges.m.b.H
Am Campus 2, A-3400 Maria Gugging, Österreich
Tel.: +43-2243-87 087
E-Mail: museum@gugging.at
www.gugging.org
Termine

19.10.2017
Dubuffet-Ausstellung in Luxemburg
Bis 4. November 2017
Luxemburg-Stadt. Vierzig Werke aus vierzig Schaffensjahren des Künstlers, Bildhauers und Art Brut-Pioniers Jean Dubuffet (1901-1985) sind im Herbst in mehr
18.09.2017
Outsider Art Fair Paris 2017
October 19 - 22, 2017 at Hôtel du Duc

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Paris. L’Outsider Art Fair, foire de référence de l’art brut et outsider, présente sa 5ème édition parisienne, du 19 au 22 octobre 2017. Egalement ins mehr
18.09.2017
6. SeelenLaute-Abend in Völklingen
Selbsthilfeinfos, Kunst & Kultur am 16. Oktober in der Stadtbibliothek
Völklingen (Saar). Den sechsten SeelenLaute-Abend für seelische Gesundheit, mit viel Information, Poesie, Kunst und Musik live gibt`s im saarländische mehr