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BPE e.V. sucht Beiträge für Jubiläumstagung 2012
13.11.2011
BPE e.V. sucht Beiträge für Jubiläumstagung 2012
Auch Bewerbungen mit künstlerischem Inhalt erbeten
Bochum/Kassel. Der Bundesverband Psychiatrieerfahrener (BPE) e.V. plant für das Wochenende 12. bis 14. Oktober 2012 wieder eine Jahrestagung in Kassel. Unter dem Oberthema: "20 Jahre BPE - Bilanz und Ausblick" will man Menschen aus der Betroffenenselbsthilfe, aber auch interessierten Angehörigen und professionellen Mitarbeitern der Psychiatrie Gelegenheit geben, gemeinsam Rückschau zu halten und die Aufgaben der Zukunft zu definieren.

Der Freitagabend ist den Anfängen des Verbandes gewidmet. Mit Mitgliedern der Satzungskommission und der ersten Vorstände wird darüber diskutiert, was ausschlaggebend war für die Gründung des Verbandes, welche Probleme und auch welche Highlights es gab und gibt. Im Anschluss an die Rückschau ist ein buntes Kulturprogramm, gestaltet von Mitgliedern des BPE-Kulturnetzwerkes, geplant.
Samstag und Sonntag ist für die Zukunftsaufgaben reserviert. Nach wie vor geht es darum Menschen, die in der Patientenrolle Erfahrungen mit der Psychiatrie gemacht haben ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, frei von Zwang und Gewalt, frei von Ausgrenzung und Stigmatisierung. Kurz: Es geht darum den allgemeinen Menschenrechten auch für Menschen mit psychiatrischen Diagnosen ganze Geltung zu verschaffen, was auch mit der UN-Behindertenrechtskonvention nicht geschenkt wird, wie es der Verband in einer Presseinformation formuliert.

Wer sich an der Gestaltung der Jubiläumstagung auf dem Podium, mit einem Kulturbeitrag, Referat oder einer Arbeitsgruppe beteiligen möchte, kann eine schriftliche Bewerbung bis zum 31.12.2011 einsenden an: Ruth Fricke, Mozartstr. 20 b, 32049 Herford bzw. online unter E-Mail: ruth.fricke@t-online.de
www.bpe-online.de
12.11.2011
Art Education - Kunstvermittlung in der Migrationsgesellschaft
IFA hat neue Vortragsreihe in Stuttgart gestartet
Stuttgart. Migration prägt unsere Gesellschaft in vielfältiger Hinsicht , - auch die Arbeit von Kunst- und Kulturinstitutionen. Am 10. November startete die ifa-Galerie Stuttgart die Vortragsreihe "Art Education - Kunstvermittlung in der Migrationsgesellschaft". Sie wurde als Weiterführung der Arbeitstagung "Kunstvermittlung in der Migrationsgesellschaft" konzipiert, die im Frühjahr in Berlin auf Initiative des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V. statt fand.

Die neue Vortragsreihe setzt sich mit folgenden Fragen auseinander: Wie kann eine Kunstvermittlung aussehen, die die Vorstellungen von "Kultur" und "Bildung" innerhalb der Institution selbst befragt und mitgestaltet? Inwieweit gibt die Vermittlungsarbeit Impulse für Veränderungen im institutionellen Selbstverständnis?

Lesen Sie mehr unter:
www.kulturportal-deutschland.de/kp/artikel.html?artikelid=4740
09.11.2011
Sammlung Prinzhorn verschiebt Ausstellung
Heidelberg. Die Sammlung Prinzhorn verschiebt ihren 2. Teil der Jubiläumsausstellung „ungesehen und unerhört“ auf das nächste Jahr.

Stattdessen zeigt die Sammlung Prinzhorns Buch „Bildnerei der Geisteskranken“. Die Ausstellung geht vom 8. Dezember 2011 – bis 5. Februar 2012. Die Vernissage ist am 7. Dezember 2011.

Der Künstler, Hans Prinzhorn publizierte 1922 das Buch „Bildnerei der Geisteskranken“. Es ist ein Klassiker, der bis heute immer wieder aufgelegt wird – zum Jubiläumsjahr des Museums Sammlung Prinzhorn ist die 7. Auflage erschienen.
Auf Grundlage, der von Hans Prinzhorn zwischen 1919 und 1921 in Heidelberg zusammengetragenen Sammlung von Anstaltskunst aus ganz Deutschland entwickelte er eine eigene Ausdruckstheorie. Diese veranschaulicht er mit beispielhaften Werken, und stellt zehn „Schizophrene Meister“ gesondert vor. Im Anschluss daran diskutiert er wichtige Fragen aus dem Grenzgebiet zwischen Psychiatrie und Kunst.
Die Publikation hat insbesondere Künstler und Kunstinteressierte im In- und Ausland angesprochen. Dabei war die reiche Illustrierung mit 187, zum Teil farbigen Abbildungen ausschlaggebend für den Erfolg.

Diese Ausstellung zeichnet die Werk-Auswahl Prinzhorns für seine Publikation beispielhaft nach und vermittelt historisch und kritisch sein Anliegen.

Weitere Informationen:
Liane Wendt 06221 564492
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