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„Innenansichten“ -  Spiegelbilder der Seele
24.04.2012
„Innenansichten“ - Spiegelbilder der Seele
Ausstellung im Psychiatriemuseum beim SHG-Klinikum Merzig
Merzig. Seit 11. April 2012 kann im Saarländischen Psychiatriemuseum am SHG-Klinikum Merzig eine besondere Ausstellung besichtigt werden. „Innenansichten“ heißt eine Installation, die von der jungen Sarah München als Diplomarbeit erarbeitet wurde. Dabei halfen der Studentin der historisch orientierten Kulturwissenschaften Künstler des Fotoateliers, der Bildhauerei und des Malstudios der Merziger Klinik.

„Innenansichten“ entstand in Anlehnung an die Darstellung der Innenräume des Malers Vincent van Gogh und versteht sich als Hommage an den berühmten Wegbereiter des Expressionismus. Auf der Vernissage erläuterte die angehende Wissenschaftlerin ihre Gründe, sich diesem Thema zugewendet zu haben. „Van Gogh war ein kranker Mann, gefangen in sich selbst, aber auch talentiert, außergewöhnlich und einfach anders als andere Menschen“, sagte München vor den Gästen. Nicht ein abgeschnittenes Ohr des Künstlers sei hier wichtig gewesen, sondern vielmehr die anderen Aspekte seiner Lebensgeschichte. „´Innenansichten´ erzählen Geschichten, und können Abbilder von Gefühlen, Gedanken und Träumen unzähliger Menschen sein“, meinte München.

Klinikum Merzig gGmbH
Trierer Straße 148, D-66663 Merzig
Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes

Telefon: 06861 / 705-0
Neue „Kulturpolitische Mitteilungen“ erschienen
23.04.2012
Neue „Kulturpolitische Mitteilungen“ erschienen
Schwerpunktthema: Europäische Kulturpolitik
Bonn. Heft Nr. 136 der Kulturpolitischen Mitteilungen widmet sich in seinem Schwerpunkt dem Vorschlag der EU-Kommisssion für ein neues Rahmenprogramm für die Kulturförderung 2013 bis 2020 mit dem Titel "Kreatives Europa", dessen wirtschaftsaffine Intention in Deutschland auf zum Teil heftige Kritik gestoßen ist. Von einem "Paradigmenwechsel" in der Kulturförderung ist die Rede.
Staatsminister Bernd Neumann, MdB, die Vorsitzende des Kulturausschusses des Europäischen Parlaments, Doris Pack, MdEP, sowie die EU-Kulturkommissarin Androulla Vassiliou und Max Fuchs, Präsident des Deutschen Kulturrates, nehmen dazu Stellung. Präsident des Deutschen Kulturrates, nehmen dazu Stellung. Norbert Sievers und Christine Wingert analysieren den vermeintlichen Paradigmenwechsel.

Mehr zu lesen dazu unter:
www.kulturportal-deutschland.de/kp/artikel.html?artikelid=4984
Zukunftspreis 2012: „Wege der Inklusion“
17.04.2012
Zukunftspreis 2012: „Wege der Inklusion“
Stiftung Lebenshilfe Trier schreibt regionalen Kreativwettbewerb aus
Trier. Im Rahmen des Jubiläums 50 Jahre Lebenshilfe Trier wird der Zukunftspreis 2012 unter der Schirmherrschaft von Frau Malu Dreyer, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, und Herrn Klaus Jensen, Oberbürgermeister der Stadt Trier, vergeben. Bewerbungen mit schöpferischen und zukunftsweisenden Ideen zum Thema „Wege der Inklusion“ sind bis 30.06.2012 erbeten.

Die am 26. März 2009 in Kraft getretene UN-Behindertenrechtskonvention verfolgt ein neues Leitbild und erweitert die Konzeption der Integration: „Nicht der Mensch mit Behinderung muss sich anpassen, um dabei sein zu können, sondern wir müssen alle gesellschaftlichen Bereiche seinen Bedürfnissen entsprechend anpassen und öffnen.“ Eine inklusive Gesellschaft bezieht Menschen mit Behinderung von Anfang an ein, verwirklicht Selbstbestimmung und Teilhabe und ermöglicht Schutzräume. Die Individualität und Vielfalt der Menschen wird anerkannt und wertgeschätzt. Jeder Mensch steht mit den gleichen Rechten in der Mitte der Gesellschaft. Die Konvention bezieht sich auf sämtliche Lebensbereiche, in denen sich alle barrierefrei bewegen können.

Die Stiftung Lebenshilfe Trier hilft Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Man unterstützt durch vielfältige Maßnahmen, z.B. in Bildung, Betreuung, Erholung oder in kultureller oder sportlicher Betätigung.

Teilnahmebedingungen:
Teilnehmen dürfen Privatpersonen, Gruppen, Vereine, Unternehmen oder sonstige Organisationen aus der Stadt Trier, den Regionen Saarland und Luxemburg sowie den Kreisen Trier- Saarburg, Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich, Daun. Kriterien für die Bewertung der Einreichungen: Das Aufzeigen eines nachhaltigen Weges der Inklusion, der Innovationsgrad des Werkes oder Projektes, die Umsetzbarkeit in personeller und materieller Sicht, Berücksichtigung der Barrierefreiheit, die Übertragbarkeit in andere Lebensbereiche. Die dem Werk/Projekt angemessene Darstellungsform kann selbst bestimmt werden: beschreibend, bildhaft, fotografisch, musikalisch, dramaturgisch, architektonisch... Eine Fachjury wird eine Bewertung der eingereichten Werke vornehmen. Bei einem offiziellen Festakt am 24.11.2012 werden die von der Stiftung ausgelobten Preise vergeben. Eine Ausstellung der eingereichten Werke ist vorgesehen. Die Preise sind: 1. Preis 1.500 €, 2. Preis 1.000 € und 3. Preis 500 €.

Kontaktadresse, weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen über
www.zukunftspreis2012.de
Termine

17.09.2018
Kunst von Harald Stoffers
Bis 27.9. in Hamburg zu sehen
Hamburg. Galerie der Villa der Elbe-Werkstätten GmbH arbeitet als Werkstatt für behinderte Menschen (WfB) und zeigt bis 27. September 2018 abstrakt-te mehr
30.08.2018
Art-Transmitter und SeelenLaute Saar am 16.9. in Remich
Aktiv auf dem grenzübergreifenden Kultur- und Stadttag
Remich. Die luxemburgische Moselstadt Remich lädt die Kunstliebhaber und Familien wieder zum Crémant- und Kulturfestival ein. Das beliebte Stadtfest f mehr
15.08.2018
BLAU in Rascheid
Renata Linnhoff und Cornelia Raeder stellen am 2.9. im Hunsrück aus

BLAU in Rascheid

Rascheid. Unter freiem blauem Himmel stellen die Künstlerinnen Renata Linnhoff und Cornelia Raeder am Sonntag, 2. September 2018 ausgewählte Arbeiten mehr