Nachrichten
09.11.2011
Sammlung Prinzhorn verschiebt Ausstellung
Heidelberg. Die Sammlung Prinzhorn verschiebt ihren 2. Teil der Jubiläumsausstellung „ungesehen und unerhört“ auf das nächste Jahr.

Stattdessen zeigt die Sammlung Prinzhorns Buch „Bildnerei der Geisteskranken“. Die Ausstellung geht vom 8. Dezember 2011 – bis 5. Februar 2012. Die Vernissage ist am 7. Dezember 2011.

Der Künstler, Hans Prinzhorn publizierte 1922 das Buch „Bildnerei der Geisteskranken“. Es ist ein Klassiker, der bis heute immer wieder aufgelegt wird – zum Jubiläumsjahr des Museums Sammlung Prinzhorn ist die 7. Auflage erschienen.
Auf Grundlage, der von Hans Prinzhorn zwischen 1919 und 1921 in Heidelberg zusammengetragenen Sammlung von Anstaltskunst aus ganz Deutschland entwickelte er eine eigene Ausdruckstheorie. Diese veranschaulicht er mit beispielhaften Werken, und stellt zehn „Schizophrene Meister“ gesondert vor. Im Anschluss daran diskutiert er wichtige Fragen aus dem Grenzgebiet zwischen Psychiatrie und Kunst.
Die Publikation hat insbesondere Künstler und Kunstinteressierte im In- und Ausland angesprochen. Dabei war die reiche Illustrierung mit 187, zum Teil farbigen Abbildungen ausschlaggebend für den Erfolg.

Diese Ausstellung zeichnet die Werk-Auswahl Prinzhorns für seine Publikation beispielhaft nach und vermittelt historisch und kritisch sein Anliegen.

Weitere Informationen:
Liane Wendt 06221 564492
03.11.2011
Art-Transmitter und Sammlung Demirel vereinbaren Kooperation
Dortmund. Die Wuppertaler Sammlung Demirel und das europäische Kunstprojekt Art-Transmitter haben eine Kooperation vereinbart. Das war das Ergebnis erster Sondierungsgespräche Ende Oktober in Dortmund. Die Zusammenarbeit bezieht sich auf gemeinsame Ausstellungen, Veranstaltungen oder Fachtagungen zum Thema Kunst und Psychiatrie.

Ingrid Nölle, 1. Vorsitzende von Art-Transmitter: "Wir freuen uns zukünftig mit einer so bekannten Sammlung zusammen zu arbeiten. Das ermöglicht viele weitere Austellungen und Projekte und erweitert auch die Chancen unserer Künstler in der Öffentlichkeit präsent zu sein."

Die Sammlung Demirel umfasst weit über 520 Malereien, Zeichnungen, Grafiken, und Plastiken von rund 140 KünstlerInnen. Über 340 davon können im Internetangebot der Sammlung betrachtet werden:
www.outsider-bildwelten.de/
01.11.2011
Kultur für alle oder Produktion der "feinen Unterschiede"?
(Kooperations-)Tagungen der KuPoGe und ihrer Regionalgruppen
Bonn. Kulturelle Bildung ist als grundlegender Teil der Persönlichkeitsentwicklung, der allgemeinen Bildung und inzwischen auch der beruflichen Bildung anerkannt. Alle, die für die kulturelle Bildung arbeiten, sind davon überzeugt dass sie damit den Menschen etwas Gutes tun.

Aber das schulische ebenso wie das außerschulische ästhetisch-kulturelle Bildungssystem sind kein herrschaftsfreier Raum. Die Künste, die auf sie bezogene kulturelle Bildung und die damit verbundenen Normen und Werte haben gesellschaftliche Funktionen - Integrations-/Inklusionsfunktionen ebenso wie Abgrenzungs-/Exklusionsfunktionen. Auf die "Distinktionsgewinne" durch kulturelle Habitusmerkmale hat der Kultursoziologe Pierre Bourdieu schon Ende der 1970er Jahre hingewiesen. Ist das ehrwürdige Ziel der "Kultur für alle" eine Illusion?

lesen Sie weiter unter:
www.kulturportal-deutschland.de/kp/artikel.html?artikelid=4711
Termine

19.10.2017
Dubuffet-Ausstellung in Luxemburg
Bis 4. November 2017
Luxemburg-Stadt. Vierzig Werke aus vierzig Schaffensjahren des Künstlers, Bildhauers und Art Brut-Pioniers Jean Dubuffet (1901-1985) sind im Herbst in mehr
18.09.2017
Outsider Art Fair Paris 2017
October 19 - 22, 2017 at Hôtel du Duc

Outsider Art Fair Paris 2017

Paris. L’Outsider Art Fair, foire de référence de l’art brut et outsider, présente sa 5ème édition parisienne, du 19 au 22 octobre 2017. Egalement ins mehr
18.09.2017
6. SeelenLaute-Abend in Völklingen
Selbsthilfeinfos, Kunst & Kultur am 16. Oktober in der Stadtbibliothek
Völklingen (Saar). Den sechsten SeelenLaute-Abend für seelische Gesundheit, mit viel Information, Poesie, Kunst und Musik live gibt`s im saarländische mehr