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...der korec johann! - Lian Pflegt Einfach schön
18.01.2012
...der korec johann! - Lian Pflegt Einfach schön
Bis 4. März 2012 im Novomatic Salon des Museum Gugging
Maria Gugging/Österreich. Das Oeuvre des Gugginger Künstler Johann Korec (1937-2008) ist von großer malerischer und „kalli“- graphischer Begabung geprägt. Klare Konturen werden mit Farbe vereint und oft überarbeitet. Der für den Künstler wichtige Text, der große Teile seiner Werke einnimmt, bleibt immer sichtbar erhalten. Schrift und Text ist sind für Korec bedeutsam– er wollte dem Betrachter in jedem Bild etwas mitteilen, von erotischen Vorstellungen und Erlebnissen bis hin zu seiner Liebe zum Zirkus oder zu Tieren. Die kleinformatige Papierarbeiten der Frühzeit des Künstlers aus den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind seit 24.11.2011, bis 04.03.2012 im Novomatic-Salon des Museum Gugging zu sehen.

Katalog:
der korec johann…!. Hrsg. Johann Feilacher. Mit Textbeiträgen von Nina Katschnig und Johann Feilacher. Residenz Verlag, 2011. 60 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Der Katalog ist über den Museumsshop erhältlich.

Kontakt und Internet:
NÖ Museum Betriebsges.m.b.H
Am Campus 2, 3400 Maria Gugging, Österreich
Tel. +43-2243-87 087, museum@gugging.at
www.gugging.org
Das Wesentliche bleibt verborgen
16.01.2012
Das Wesentliche bleibt verborgen
Gerd Besler in der Zeitschrift „praxis. wissen psychosozial“
Seelze/Hannover. Fritz Sydel, Mitherausgeber des KUNST-Bildatlas hat in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „psychosozial“ des Friedrich Verlages eine Arbeit des Art-Transmitter Künstlers Gerd Besler besprochen. „Die Schalen des Zorns“, so der Titel der Arbeit, erzählt eine Geschichte und lässt doch viele Fragen offen. Seydel verweist auf überraschende Bilddetails und fragt nach möglichen Zusammenhängen in der Geschichte des Bildes. Dargestellt wird auch der Hintergrund des Künstlers und sein künstlerischer Werdegang sowie das Kunstprojekt Art-Transmitter. In den nächsten Heften werden weitere Art-Transmitter Künstler und deren Arbeiten vorgestellt.

„praxis. wissen psychosozial“ ist dem trialogischen Verständnis, der personenorientierten Begleitung und Betreuung psychisch erkrankter Menschen auf Augenhöhe verpflichtet. Die Zeitschrift verfolgt dabei einen systemischen Ansatz, der persönliche Biografieen und Bezüge mit gesellschaftspolitischen Entwicklungen verknüpft. Die Herausgeber der Zeitschrift möchten dabei zur Gestaltung der psychosozialen Versorgung beitragen. Neben z.T. sehr zeitkritischen Fachbeiträgen zur Gesundheits- und Sozialpolitik, publiziert die Zeitschrift auch Beiträge von betroffenen Autoren, die gleichberechtigt neben journalistischen und wissenschaftlichen Artikeln stehen. Empfehlenswert in der aktuellen Ausgabe Nr. 7, zum Beispiel auch der Beitrag von Prof. Dr. Christoph Butterwegge: „Niedergang oder Neugestaltung des Sozialstaates?“ in dem der Autor die Entwicklungen und Folgen der neoliberalen Ausrichtung Deutschlands für die Schwächsten und uns alle kritisch und sehr pointiert kommentiert. Insgesamt eine lesenswerte Publikation, die sich traut die Dinge beim Namen zu nennen und die die Wechselbeziehungen zwischen der psychischen, sozialen und politischen Realität aufzeigt.


weitere Informationen (PDF)
www.friedrich-verlag.de/go/F262A007B57A4CF0B2D86C7386E70A66
Ausschreibung zum Kunstpreis “So gesehen“ gestartet
16.01.2012
Ausschreibung zum Kunstpreis “So gesehen“ gestartet
Bewerbung bis zum 24. Februar 2012
Stuttgart. Der Landespsychiatrietag Baden-Württemberg verleiht den 2. Kunstpreis am 16. Juni 2012. Bewerben können sich Psychiatrie-Erfahrene Künstler aus Baden-Württemberg mit künstlerische Arbeiten auf Papier. Der Preis möchte ein deutliches Signal für die künstlerisch-kreativen Potentiale Psychiatrieerfahrener Menschen setzen.

Vergeben wird der Preis im Rahmen des Landespsychiatrietag 2012, der im Zeichen der UN-Konvention der Rechte für Menschen mit Behinderung steht. Gleichzeitig möchten die Veranstalter ein Zeichen für gelebte Inklusion gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung setzen. Sie greifen dabei aber auch aktuelle Themen der psychiatrischen Versorgung und Situation psychisch kranker Menschen in Baden-Württemberg auf.

Mit in der Jury des Kunstpreises „so gesehen“ Ingrid Nölle, 1. Vorsitzende von Art-Transmitter und Armin Pangerl, Art-Transmitter Künstler der ersten Stunde. Weitere Jurymitglieder sind Harald Gall, Ministerium Wissenschaft, Forschung, Kunst, Baden-Württemberg, Professor Hartmut Majer, Hochschule Kunsttherapie, Nürtingen und Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn, Heidelberg.

weitere Informationen (PDF)
www.landespychiatrietag.de
Termine

04.12.2017
Neues und Unbekanntes aus der Sammlung Prinzhorn
Mittwoch, 13.12. in Heidelberg
Heidelberg. Museum Sammlung Prinzhorn lädt zu r Eröffnung der Ausstellung „Das Team als Kurator“ für Mittwoch, den 13. Dezember 2017 um 19.00 Uhr ein. mehr
02.12.2017
Lesung "Schokolade und Stein" am 12.12. in der Villa Gugging
Autobiografischer Roman von Edi Goller mit August Walla-Bezug
Maria Gugging (Österreich). "Schokolade und Stein" heißt die Buchpräsentation und Lesung mit Autorin Edi Goller, am 12. Dezember 2017 um 19. mehr
01.12.2017
Ody Saban-Retrospektive in Paris
07.-23.12. bei Galerie Claire Corcia
Paris. Die mit ihren Werken bisweilen selbst für Outsider Art-Präsentatoren „zu extreme“ Außenseiterkünstlerin Ody Saban zeigt vom 7. bis 23. Dezember mehr