Nachrichten
Konscht am Gronn – Galerie d'art à ciel ouvert
04.07.2012
Konscht am Gronn – Galerie d'art à ciel ouvert
Luxemburg 2012: 06/05 – 03/06 – 01/07 – 05/08 – 02/09 – 07/10
Luxembourg. In einem der ältesten Stadtteile der Stadt Luxemburg, dem “Grund”, findet jeden 1. Sonntag des Monats von Mai bis Oktober die Kunstausstellung " Konscht am Gronn " von 10.00 bis 18.00 Uhr statt.
Die kleine familiäre Open Air-Galerie breitet sich auf der berühmten Brücke über der Alzette in der rue Münster aus und bietet die Möglichkeit luxemburgischen und internationalen Künstler zu begegnen, die Skulpturen, Malerei, mixed media, Fotografien sowie Zeichnungen ausstellen.
Die Anfahrt erfolgt über die Strassen rue de Prague und Sosthène Weis oder über das Parkhaus “St-Esprit” (bvd Roosevelt), von wo aus ein Lift die Ober- mit der Unterstadt “Grund” verbindet. Vom Bahnhof Gare Central sind es etwa 20 Fußminuten.
Weitere Informationen über "Konscht am Gronn" sowie Anmeldeformulare für interessierte Künstler können über konschtamgronn@gmail.com oder die Postadresse KONSCHT AM GRONN B.P. 2783 L-1027 Luxembourg angefragt werden, Internetinformationen gibt’s auf www.konschtamgronn.lu

___________________________________________________________


Galerie à ciel ouvert -
Chaque premier dimanche des mois de mai à octobre, 10.00 - 18.00h

Le concept d´exposition de la Galerie à Ciel Ouvert Konscht am Gronn évolue... Cette année la manifestation se déroulera non plus chaque premier samedi mais chaque premier dimanche de mai à octobre, de 10.00 à 18.00h.
Konscht am Gronn offre la possibilité de rencontrer une pléiade d´artistes luxembourgeois et de la Grande Région qui dévoilent leurs œuvres récentes et proposent d´acquérir des créations originales telles que sculptures, peintures, mixed media, art digital, photographies ou dessin, tout en dialoguant avec petits et grands. Ils s´installent à la sortie de l´ascenseur qui relie la Ville Haute au Grund et investissent le Pont surplombant l´Alzette jusqu´à l´abbaye de Neumünster.
Les visiteurs peuvent ainsi combiner art et promenade en famille, à la (re)découverte du patrimoine luxembourgeois, dans l´un des plus beaux quartiers de la capitale. Ils trouveront également grillades et boissons proposés par les associations et commerçants du quartier. Des informations relatives à La Galerie à Ciel Ouvert Konscht am Gronn et toutes candiadatures d´artiste peuvent être envoyées à l´adresse courriel konschtamgronn@gmail.com ou à l´adresse postale: Konscht am Gronn, B.P. 2783, L-1027 Luxembourg.

Internet:

Die Teilnahme, nach erfolgter Auswahl der KünstlerInnen, ist mit einer Gebühr von 30 Euro verbunden, man bekommt einen 3x3m großen Standplatz freier Wahl und Tische/Stühle zur freien Verfügung. Hier das genaue Reglement, für weitere Informationen (PDF)
www.konschtamgronn.lu
4. Kultur-Selbsthilfetag für seelische Gesundheit großer Erfolg
28.06.2012
4. Kultur-Selbsthilfetag für seelische Gesundheit großer Erfolg
Open Air „Alle Augen zählen“ mit außergewöhnlicher Kulturbühne
Wadern-Morscholz (at/pg). Alle Augen zählen. Samstag, 9. Juni 2012 war es wieder soweit. Unter diesem Titel hatte die saarländische Selbsthilfe SeelenLaute für dieses Jahr gemeinsam mit Hofgut Per la Vita in Morscholz zum 4. SeelenLaute-Fest nach Wadern eingeladen. Der von der Betroffenen-Selbsthilfe organisierte Kulturtag für seelische Gesundheit hat inzwischen überregionale Bedeutung. Die Kombination bewies sich als attraktiv und enormer Erfolg: ein alternativer Gesundheitstag mit Betroffenenkompetenz als öffentliche Informations- und Kulturveranstaltung, innerhalb der örtlichen Waderner Stadtwoche als Open Air beim und mit dem Tageszentrumähnlichen Hilfe- und Begegnungszentrum Hofgut Per la Vita in Morscholz.
Unter der Schirmherrschaft von Andreas Storm, Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Wadern, dem Ortsteil Morscholz, sowie in bewährter Kooperation mit dem Saarländischen Bündnis gegen Depression und der Europäischen Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in der Psychiatrie e.V. drehte sich diesmal alles ums Thema Kunst und Kultur als Basis gesellschaftlicher Teilhabe.


150 Gäste aus Nah und Fern – Ministerium betont Bedeutung der Selbsthilfe

Über 150 Gäste aus Nah und Fern fanden den Weg ins nördliche Saarland, darunter Besucher aus Kaiserslautern, Nordrhein-Westfalen und Luxemburg. Für Besucher mit Behinderung war vom Hof ein kostenloser Fahrdienst im Raum Wadern bzw. ab und zum Hauptbahnhof Merzig eingerichtet.
Frau Dr. Renate Klein, Leiterin beim Gesundheitsreferat im Saarbrücker Ministerium, eröffnete gemeinsam mit Ortsvorsteher Markus Wollscheid für die Stadt Wadern und Manuel Kulzer für das Hofzentrum Per la Vita den Saarländischen kulturellen Selbsthilfetag für seelische Gesundheit 2012. Zuvor aber las eine Betroffene ein markantes Zitat zu Menschen mit Psychiatrieerfahrung. Ein Auftakt, der großen Anklang fand. In ihrem Grußwort reflektierte Frau Dr. Klein die gewachsene und immer wichtigere Bedeutung der Selbsthilfe in unserem heutigen Gesundheitssystem und lobte das Engagement von Selbsthilfe SeelenLaute im Saarland, gerade auch über den Weg von Kunst und Kultur seelische Gesundheit zu fördern. Dies gelte es zu intensivieren und vermehrt zu unterstützen. Herr Wollscheid hob die Bereicherung für die Stadt Wadern und den Ortsteil Morscholz als Veranstaltung hervor, bot für 2013 zusätzliche inhaltliche Zusammenarbeit an und überreichte eine Spende. Manuel Kulzer brachte für den Hof die Freude zum Ausdruck, dass die Selbsthilfe diesen wichtigen Tag jetzt bei Per la Vita durchführe. Dem Hof sei die Zusammenarbeit mit einer Betroffenenorganisation sehr wichtig.


Mit Bündnis gegen Depression, viel Information und interessanten Ständen

Frank Lessel vom Bündnis gegen Depression stellte die Saarländischen Wochen für seelische Gesundheit vor und machte im Publikum spontane Stimmungstests. An diesem Tag war die „Flemm“ wenig präsent! Beliebter Treffpunkt waren die Informations- und Verkaufsstände selbsthilfeorientierter Initiativen, Vereine, Einrichtungen und Aktivisten aus Gesundheits- und sozialer Arbeit, Kunst, Kultur. Da informierte man sich bei Mitarbeitern von SeelenLaute und LAG PE Saarland über die saarländische Psychiatrieerfahrenenbewegung, Ina Weber und Johannes Bischoff berieten zum Bundesverband BPE e.V., Referenten und Vortragende boten Literatur und CDs an, gesundheitliche und kulturelle Fachliteratur wurde gekauft. Auch gab es Informationen zur jungen lokalen Selbsthilfegruppe Sonnenschein oder zu den Vereinen Malclub-Saar und Gaugriis e.V., in denen heute Betroffene ganz normal mitarbeiten. Gangolf Peitz, Koordinator von SeelenLaute, skizzierte Struktur und Angebote dieser kreativ orientierten freien Selbsthilfe, würdigte mit Dank an alle Mitarbeitenden das hier gelungene fruchtbare Kooperationsnetz und erläuterte: „Kunst und Kultur sind eine für uns alle gesunde und gesundende Basis gesellschaftlicher Teilhabe.“


Ute Leuners „Papageienexpress“ faszinierte von der Kulturbühne

Dazu trugen dann entscheidend die sieben Akteure auf der Kulturbühne bei. Hier gab es selbst geschriebene Live-Programme von außergewöhnlichen KünstlerInnen und AutorInnen mit und ohne Psychiatrieerfahrung aus ganz Deutschland. Barde Patric Ludwig aus Saarburg spielte seine hintersinnigen moselfränkischen Songs, Autor Jan Michaelis aus Düsseldorf erzeugte mit dem Krimi „Fliegenplage“ Gänsehaut, der Ensdorfer Lyriker Ernst J. Messinger las seine kritisch-heitere Sicht aufs „Persönliche Budget“, Annette Wilhelm aus Bühl-Altschweier räumte im Sketch als Putzfrau Erna Krautwickler mit so manchem auf und Ute Leuner, aus Hamburg angereiste Musikkabarettistin, brachte das Publikum mit ihrem „Papageienexpress“ begeisternd in Fahrt.


Gute Gespräche zu Gesundheit und Miteinander bei Schwenker und Musik

Engagierte Ortsbewohner und viele gute Hände sorgten für einen reibungslosen Ablauf, halfen bei der Bewirtung mit Kaffee, Kuchen, Schwenkbraten und Getränken, bei der Koordination von Mitfahrgelegenheiten etc. Eifrig wurden Ponyreiten und Hofführungen genutzt. Das interdisziplinäre Team von Per la Vita bietet besonders für den wachsenden Bedarf im nördlichen Landkreis Merzig-Wadern als ambulantes Zentrum Hilfen für Menschen mit psychischen Handicaps an. Mit einem ganzheitlichen Konzept, inklusive Kreativkursen und Reittherapie, im Zusammenspiel von sozialarbeiterischen Kräften, Betroffenenhelfern, professionellen Dozenten aus Literatur, Musik, Kunst und Gesundheitssektor sowie im Zusammenleben mit den Tieren des Hofes, die mitunter auch mit Leiden hier ankommen. Am Abend spielte die Eifel-Band „StringGrass“ eine feurige Melange aus Blue(s)grass, Country, Folk und Reggae, mit Gitarren, Banjos und gut gelaunter Stimmgewalt.


Ausstellung „4x4 Outsider Art“ verlängert bis 25. August 2012

Zum Erfolg steuerte schließlich auch die Ausstellung „4x4 Outsider Art“ ihren Teil bei. Das europäische Kunstprojekt Art-Transmitter präsentierte in einer harmonischen Konzeption 16 expressive Malereien von so genannten Outsider Art-Künstlern von Saar und Mosel. Die Saarbrücker Künstlerin Gertrud Hessedenz war persönlich anwesend. Ingrid Nölle, 1. Vorsitzende des Dortmunder Trägervereins von Art-Transmitter in einem Geleitwort: „Wir freuen uns sehr, in Wadern präsent sein zu können. Gemeinsam möchten wir Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Behinderungen abbauen und außergewöhnliche künstlerische Arbeiten vorstellen“. Das übernahm mit seinen Einführungsworten en detail Gérard Carau, Chefredakteur des Kulturmagazins „Paraple“ aus Bouzonville (Frankreich). Die Künstler hätten hier bewiesen, so Carau, dass sie Kunst können und „damit voll dazugehören“. Man möge also bitte das „Outsider“ streichen. Wegen der guten Resonanz -inzwischen hat sogar eine Schulklasse um eine Besichtigung mit Führung angefragt- wurde die Ausstellung bis 25. August 2012 verlängert. An diesem Samstag gibt’s dann in einer besonderen Finissage mit Mundart auch einen spannenden Fachtalk mit Journalist Liberto Balaguer aus Köln, in Form eines Künstlerinterviews. Die Ausstellung kann nach Terminvereinbarung (Tel. 0175/5214285) besichtigt werden, die Bilderliste ist unter www.art-transmitter abrufbar. Bei Interesse an einem Bildankauf wende man sich direkt ans europäische Kunstprojekt Art-Transmitter, telefonisch unter 0231/39980493


Auf zum 5. SeelenLaute-Fest am 8. Juni 2013!

Der Tag wurde gefördert aus Mitteln des Saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und von gesetzlichen Krankenkassen. Bei (mühsam organisiertem) freiem Eintritt war die Spendenbereitschaft der Besucher für den Selbsthilfetag nach dem Motto „Statt Eintritt Spende – wer will/kann/hat..“ erfreulich, denn ein kompetenter Gesundheits- und Kulturevent kostet.. Dieser kreative Tag des Informations- und Erfahrungsaustauschs, mit hochwertigem Bühnenprogramm und vielen Begegnungen im Rahmen eines gemeinsamen Feierns zeigt nachhaltige positive Wirkung im wichtigen Thema psychische Gesundheit, Inklusion und Miteinander ohne Barrieren. Die letzten Teilnehmer saßen noch nach 22 Uhr auf dem Freigelände zusammen. Silke Kulzer-Schütt, als Heilerziehungspflegerin Leiterin des Hofes, war überrascht von der großen Akzeptanz dieses ersten Selbsthilfetages auf dem Hof und unterstrich in einem Zeitungsinterview die effiziente Mischung aus Gesundheitstag, Kulturveranstaltung und Dorffest, offen für jeden und mit einem erstaunlichen Interesse und Echo auch bei den Medien. Beim Mondschein stand es dann fest: Fortsetzung folgt! Aufgrund des enormen Erfolges soll der 5. Saarländische kulturelle Selbsthilfetag für seelische Gesundheit schon nächstes Jahr, und wieder hier als Open Air stattfinden, am Samstag den 8. Juni. „Alle Augen zählen“ hieß es diesmal. Fürs kommende Jahr ist als Untertitel „Himmel und Hölle“ in der Diskussion.
Frank Lessel vom Bündnis gegen Depression mailte den Veranstaltern das positive Feedback das bei ihm in Saarbrücken zu diesem etablierten bedeutsamen Kultur-Selbsthilfetag eingegangen war. Mit dem freudigen Fazit: „Na, dann auf zum SeelenLaute-Fest 2013!“

Hier die Bilderliste zur Ausstellung "4x4 Outsider Art", für
weitere Informationen (PDF)
Der Fels in der Brandung
26.06.2012
Der Fels in der Brandung
Udo Fox in
Seelze/Hannover. Mit der Besprechung der Arbeit "Rote Kirche" von Udo Fox, durch Annette Fesefeldt, wird in der aktuellen Ausgabe 9 der Zeitschrift "praxiswissen psychosozial" (Friedrich Verlag) bereits der dritte Art-Transmitter Künstler vorgestellt.

"Rote Kirche", so der Titel der Arbeit, zeigt Unruhe in klar scheinenden Strukturen, so Fesefeldt, Redakteurin der Zeitschrift "KUNST". Sie analysiert, wie diese Unruhe dargestellt, und wo sie aufgehoben wird. Die rote Kirche im Mittelpunkt des sehr bewegten Bildes fungiert ihrer Meinung nach als Ruhepol.
Dargestellt wird in der Zeitschrift auch der Hintergrund des Künstlers, sowie sein Werdegang.

Interessierte können weitere Werke von Udo Fox auch in einer aktuellen Ausstellung in Dortmund sehen: Café Kawado, Große Heimstraße 45. Die Ausstellung findet bis zum 16.09.2012 statt.

„praxiswissen psychosozial“ ist dem trialogischen Verständnis, der personenorientierten Begleitung und Betreuung psychisch erkrankter Menschen auf Augenhöhe verpflichtet. Die Zeitschrift verfolgt dabei einen systemischen Ansatz, der persönliche Biografieen und Bezüge mit gesellschaftspolitischen Entwicklungen verknüpft. Die Herausgeber der Zeitschrift möchten dabei zur Gestaltung der psychosozialen Versorgung beitragen. Die aktuelle Ausgabe Nr. 9 zum Beispiel behandelt das Thema "Schlaf" und seine Auswirkung auf das subjektive Wohlempfinden. Autoren, wie die Dipl.-Biologin Kerstin Löwenstein, der Chefarzt Stephan Volk und Dipl.-Sozialpädagogin Christiane Biber ermöglichem den Leser eine allumfassende Auseinandersetzung mit diesem Thema.
weitere Informationen (PDF)
www.friedrich-verlag.de/go/F262A007B57A4CF0B2D86C7386E70A66
Termine

04.12.2017
Neues und Unbekanntes aus der Sammlung Prinzhorn
Mittwoch, 13.12. in Heidelberg
Heidelberg. Museum Sammlung Prinzhorn lädt zu r Eröffnung der Ausstellung „Das Team als Kurator“ für Mittwoch, den 13. Dezember 2017 um 19.00 Uhr ein. mehr
02.12.2017
Lesung "Schokolade und Stein" am 12.12. in der Villa Gugging
Autobiografischer Roman von Edi Goller mit August Walla-Bezug
Maria Gugging (Österreich). "Schokolade und Stein" heißt die Buchpräsentation und Lesung mit Autorin Edi Goller, am 12. Dezember 2017 um 19. mehr
01.12.2017
Ody Saban-Retrospektive in Paris
07.-23.12. bei Galerie Claire Corcia
Paris. Die mit ihren Werken bisweilen selbst für Outsider Art-Präsentatoren „zu extreme“ Außenseiterkünstlerin Ody Saban zeigt vom 7. bis 23. Dezember mehr