Nachrichten
Urban Art-Biennale 2013: Psycho und andere mehr
13.07.2013
Urban Art-Biennale 2013: Psycho und andere mehr
New York – Paris – Berlin – und jetzt in Völklingen
Völklingen (Saarland). Auch Graffiti und Straßenkunst, resp. Urban Art sind „Outsider Art“. Jetzt ist die Urban Art 2013 Biennale im Weltkulturerbe Völklinger Hütte, bei Saarbrücken angekommen. Noch bis 1. November sind hier in der rauen Möllerhalle imposante, spannende Exponate internationaler Größen dieses Kunstgenres zu sehen, von Künstlern aus USA, Südamerika, Frankreich oder Japan, dabei auch der in der Szene legendäre „Godfather“-Künstler Psycho.

Fotografieren ist nicht gestattet, es ist ein Katalog zur Ausstellung erschienen. Dienstag ab 15 Uhr ist der Eintritt für alle frei, Besucher mit Behinderung (ab GdB 60%) sind generell von der Eintrittsgebühr befreit.

Weitere Informationen unter
www.voelklinger-huette.org/index.php?id=1348
„Künstlerisches Forschen von Outsidern im Museumskontext“
11.07.2013
„Künstlerisches Forschen von Outsidern im Museumskontext“
Kunsthaus Kannen informiert zu Workshop vom 18. bis 24. August
Münster. Wie das Münsteraner Kunsthaus Kannen (im Alexianer Krankenhaus) mitteilt, werden in einem Residenzaufenthalt im Kunsthaus vom 18.-24.08.2013 bis zu fünf Outsider-Künstler -so die dortige Formulierung- mit praktischen Workshops mit der Methode des künstlerischen Forschens im Kontext eines Museums vertraut gemacht. In einem Bildungs- und Professionalisierungsprozess sollen sich die Outsider-Künstler ästhetisch mit den Werken und der Biografie anderer von Behinderung und Exklusion betroffenen Künstlern ihrer Wahl aus der Sammlung des Museums auseinander setzen.
Die im Anschluss an den Aufenthalt auf dem Gelände der Alexianer entstehenden Werke münden in einer öffentlichen Ausstellung im Kunsthaus Kannen. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch Prof. Dr. Lisa Niederreiter von der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Kunst in der Sozialen Arbeit und der Künstlerin Liz Coleman, die die Bedeutung der erlebten Prozesse hinsichtlich ihrer Bedeutung für Inklusion reflektieren werden. Dazu werden die künstlerischen Reaktionen der Outsider auf die gewählten Künstler thematisch wie stilistisch untersucht.

Kritiker, vor allem aus Betroffenenverbandskreisen, monierten die unglückliche Ankündigungsweise, „Outsider Art“-Künstler seien heute als normale Künstler zu verstehen und keine zu beobachtenden „Exoten im Zoo“, wie es sich hier herauszulesen vermag. Der Workshop impliziere die generelle Zuschreibung von Exklusion. Vorrangig sei in einem zeitgemäßen Ansatz eine umgekehrte Verfahrensweise, sind ja vielmehr die Reaktionen und Vorurteile seitens Wissenschaft, Öffentlichkeit und etablierter Kunstwelt das Problem für so genannte Outsider Art-Künstler und einer untersuchenden Forschung würdig. Diese drei Sphären gälte es zu beobachten, - und vor allem deren Bewusstsein und Kunstverständnis zu verändern. Zudem seien gerade Vorageben wissenschaftlicher Art für intuitiv arbeitende Künstler meist befremdlich und für gute Werke hinderlich, denn: "Die können das auch so!".
Niedersächsiche „Outsider Art“-Künstler stellen in Budapest aus
05.07.2013
Niedersächsiche „Outsider Art“-Künstler stellen in Budapest aus
Kunsthaus Kannen im Austausch mit Tárt Kapu Galeria
Budepest. In der Budapester Tárt Kapu Galeria werden von Mai bis 10. Juli 2013 ausgewählte Werke von fünf Künstlern aus der Sammlung und den Ateliers des Kunsthaus Kannen (Münster) präsentiert. Anhand der Werke von Karl Bergenthal, Georg Brinkschulte, Hermann König und Josef Schwaf will die ungarische Galerie in Kooperation mit dem Goethe Institut Budapest exemplarisch einen Blick auf die deutsche so genannte Outsider Art werfen.

Die Tárt Kaput Galeria wurde 2004 ins Leben gerufen und stellt seit 2007 die Werke der Künstler und Patienten der Ateliers im Merényi Gusztáv Krankenhaus mit der Unterstützung der Stiftung "Healing Course" aus. Ziel der Galerie ist es, die persönliche kreative Arbeit der Psychiatrie-Erfahrenen zu unterstützen, die nonverbale Sphäre zugänglich zu machen und die Werke der Öffentlichkeit zu zeigen. Die Galerie wird vom Pharmakonzernriesen Lilly über dessen Ungarnfiliale mitfinanziert, was in den Informationen seitens Kunsthaus Kannen unerwähnt bleibt.

Nähere Informationen auf der Website der Tárt Kapu Galeria und im Film von der Eröffnung (ab 19. Min.) unter:
www.youtube.com/watch?v=H2kgvw4muDk&feature=youtu.be
Termine

14.08.2017
The Golden Ratio Laws
Madge Gill, Adolf Wölfli, Beverly Baker, Gugging artists, a.o.m. in Northern Portugal
São João da Madeira. Until October 1, 2017 at Oliva Creative Factory, an exhibition curated by Antonia Gaeta, "The Golden Ratio Laws" shows mehr
01.08.2017
Outsider Art-Präsentation auf GKV-Selbsthilfetag 2.9. in Saarbrücken
Art-Transmitter zeigt im SeelenLaute-Pavillon ausgewählte Werke

Outsider Art-Präsentation auf GKV-Selbsthilfetag 2.9. in Saarbrücken

Saarbrücken. Selbsthilfe SeelenLaute Saar nimmt mit einem Informations-Pavillon für seelische Gesundheit am Samstag, 2. September 2017 beim saarländis mehr
31.07.2017
4. Kreativ-Selbsthilfetage seelische Gesundheit RLP
11./12. August 2017 im MGH Saarburg

4. Kreativ-Selbsthilfetage seelische Gesundheit RLP

Saarburg. Am Freitag und Samstag 11./12. August 2017 finden ganztags die 4. Kreativ-Selbsthilfetage für seelische Gesundheit in Rheinland-Pfalz statt. mehr