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Malerei, Druckgrafik und Zeichnungen von Hans-Dieter Holtz
31.10.2013
Malerei, Druckgrafik und Zeichnungen von Hans-Dieter Holtz
7. – 28. November 2013 in Neustadt im Hans Ralfs-Haus
Neustadt. Einen Einblick in sein künstlerisches Schaffen gibt der Inhaber des Neustädter Ateliers GRAFIK DESIGN HOLTZ, Hans-Dieter Holtz, jetzt im Hans Ralfs-Haus für Kunst und Kultur. Seine überwiegend abstrakten Arbeiten beschäftigen sich zumeist mit dem Zusammenspiel von Linien und farbigen Flächen. Druckgrafiken mit einfachen Mitteln, Zeichnungen kombiniert mit Stempeldruck, Farbspielereien aus digitalen Vorlagen, Collagen – oft liegt die Konzentration auf der Linie, die einer Fläche Struktur und Halt gibt, sie aber auch im destruktiven Sinne zerkratzen oder zerstören kann.

Dauer der Ausstellung: 7. November – 28. November 2013, Öffnungszeiten: montags bis donnerstags 9:00 - 16:00 Uhr, freitags 9:00 - 15:00 Uhr und sonntags 11:00 – 17:00 Uhr in Anwesenheit des Künstlers. Ausstellungseröffnung ist am 6. November 2013, um 19:00 Uhr, im Hans Ralfs-Haus für Kunst und Kultur, AMEOS Einrichtungen, Wiesenhof, 23730 Neustadt. Der Künstler ist bei der Vernissage anwesend.

Offensive Outsider Art-Fair Paris 2013
26.10.2013
Offensive Outsider Art-Fair Paris 2013
Erste Europaausgabe der New Yorker Messe in kleinem feinem Stil
Paris. Wide Open Arts, als Agentur heute Organisator der inzwischen 21 Jahre alten US Outsider Art Fair, bekam zur ersten Europa-Edition „die Hütte voll“. Dem Team um Andrew Edlin ist es gelungen, vom 24. bis 27. Oktober 25 renommierte Galerien aus den Staaten (darunter auch seine eigene), Europa und Japan ins Boutique-Hotel Le A nach Paris zu versammeln, um den Besuchern „extraordinary and unique works by internationally acclaimed artists“ zu präsentieren. Bekannte und neue Namen der internationalen Outsider-Kunst, mit unterschiedlichsten Viten der Autodidakten-Künstler. Dabei konkurrierte man zeitlich-örtlich bewusst zur etablierten französischen Messe für zeitgenössische Kunst, mit der Foire Internationale d´Art Contemporain (FIAC) im pompösen Grand Palais, mit 184 Galerieständen und über 3000 repräsentierten Künstlern. Das Le A liegt unweit der Champs Élysées, zehn Fußminuten sind’s bis zum Palais.


David gegen Goliath? – From Outside zu Inside

Die US-Presse schreibt interessiert und umfänglich über ein dort gewohntes Sujet, sei es in der New York Times oder in Art in America. In Frankreich titelt Quotidien De L´Art mit “Une foire d´art brut s´installe à Paris pendant la FIAC” und im Oktober sind die dortigen Gazetten und Internetseiten recht voll mit Art Brut-Thematik rund um die amerikanische Outsider Art-Landung an der Seine. Die mediale Rezeption in Deutschland bleibt erwartungsgemäß zurückhaltend, kaum ein großes Feuilleton recherchiert und informiert. Aus Deutschland schickte die Europäische Gesellschaft zur Förderung von Kunst und Kultur in der Psychiatrie e.V. (Sitz Dortmund) für ihr engagiertes Kunstprojekt und Nachrichtenportal art-transmitter den Saarbrücker Outsiderkenner Gangolf Peitz als Journalist zur OAF nach Paris.
Während in Europa, vor allem in Deutschland, „Outsider Art“ bis dato mit Kunst aus psychiatrischem Kontext definiert wird -mit den bekannten Vorbehalten in Kunstszene und Öffentlichkeit-, ist in den USA diese Sparte längst eine (kommerzialisierte) Kunstmarke, die sich auf alle „self-taught“ Künstler, aus allen möglichen so genannten gesellschaftlichen Randgruppen bezieht. Das Authentische soll punkten. Evident macht hier der Markt ein Outside zum Inside, bis nur noch ein Wortspiel -zur Kundenwerbung- bleibt. Dass Künstler für besondere expressive Kunst immer eigen, anders, und im besten Sinne verrückt sein müssen, normalisiert sich so quasi the American way. Ergo versuchen die Amerikaner in Europa Fuß zu fassen, kunstmarktrelevant „Europa zu erobern“, wie ein US-Kunstzeitung glossierte. London und Paris standen zur Auswahl, Kunsthändler Edlin entschied sich fürs Geburtsland der Art Brut nach Dubuffet, für Frankreichs Metropole.


25 Galeristen und Rahmenprogramm im Boutiquehotel

Dabei scheint die Kunst-Rechnung von Wide Open Arts aufzugehen. Hatten sich im Frühjahr erst zwei Galerien für Paris angemeldet, umfasste die Liste im Oktober 25 angemeldete Ausstellerstände: US-Galeristen, von New York über Chicago bis nach Oakland und Santa Fe, dann französische Adressen (natürlich Christian Berst) aus Paris oder Straßburg, aber auch Händler aus Luxemburg (Galerie Toxic), Italien, England, Japan, und eine deutsche gewerbliche Spezialgalerie (Wasserwerk.Galerie Lange, Siegburg). Die Lobby des Hotels diente als Raum für die Vernissage, ausgestattet mit Werken zeitgenössischer amerikanischer Outsider, aber auch ein Wölfli lud die Gäste am Eingang ein. In den Zimmern von fünf Etagen des Le A präsentierten sich die Galeristen mit ihren Werken und Künstlernamen. Die Vernissage war gut besucht, mehrere hundert Besucher frequentierten schließlich das Haus zu dieser feinen kleinen anderen Messe. Eine PR-Agentur hatte für umfangreiche Bewerbung der vier Tage gesorgt, Messedirektorin Becca Hoffman war mit Interviews in diversen Pariser Medien zu lesen und zu hören. Die auf französisch geführten OAF talks zeigten hohes Niveau. Ein aufmerksames Kunstpublikum hörte so am Samstagmorgen ein aufschlussreiches Fachgespräch zwischen Nanette Jacomijn Snoep, Direktorin beim Musée du quai Branly und der freien Kuratorin und Kunstkritikerin Sandra Adam-Couralet, moderiert von Valérie Rousseau vom American Folk Art Museum, in dem es um einen Vergleich von Schamanenkunst und Art Brut ging.


Authentizität und Markt – Außenseiterkunst kommt an

Logisch dass hier Kunstmarkt- und Marketingprofis wirkend werken, denn Veranstalter und ausstellende Kunsthändler wollen zufrieden stellende Deals einfahren. Plus teilweise -und die meist immer als letzte in der Kette- die vertretenen Künstler. Natürlich beschäftigt den europäischen Beobachter in der Reflexion der OAF New York/Paris die Frage, inwieweit originäre Kunst unter Money und Marketenderei leidet. Sind Outsider im Kunstmarkt etabliert, verliert sich das Wort. Ändern, beeinträchtigen sich die Inhalte, die Qualitäten der Werke der für mehr künstlerische Freiheit stehenden Außenseiterkünstler? Oder ist ihr situativer Kontext heute ein anderer als zu früheren Zeiten, auch der der (europäischen) „Psychokünstler“? Sind letztlich nicht alle richtigen Künstler unbedingt Outsider, universell und zeitlos? Aspekte, die bei uns ständig in der Erörterung sind. Le Monde schreibt am 25. Oktober, dass es paradox sei, wenn Werke von Künstlern mit verarmtem oder leidvollem Lebenshintergrund jetzt in einem Komforthotel gezeigt und verkauft würden. Ein Widerspruch, der Gefühle von Respektlosigkeit erzeugen könne. Andererseits fänden sie nur so den Weg in den anerkannten Kunstbetrieb.

Die Altmeister der Art Brut, wie sie derzeit in einer Ausstellung der Fachzeitschrift „Raw Vison“ bis Sommer 2014 im Museum Halle St. Pierre am Montmartre zu sehen sind, faszinierten manche Art Brut-Liebhaber in ihrer expressiven Extravaganz mehr als das Gros dessen, was man an Neuem im Hotel Le A sah. Die Repräsentanz der American Primitive Gallery, dann das Creative Growth Art Center (Oakland), die Vertreter aus Frankreich oder die Londoner Henry Boxer Gallery stachen dort vielleicht noch am meisten ab.

Wie die Galerien ihre Messeergebnisse beurteilen, wird weniger bekannt. Wide Open Arts spricht von einem respektablen Erfolg der ersten Europausgabe der Outsider Art-Fair in Paris. Andrew Edlin hat recht, dass die Beachtung und Anerkennung von art brut und outsider art nie so groß war wie heute, Nach der beachtlichen Präsenz auf der diesjährigen Biennale in Venedig hat auch die OAF Paris weitere „Schockwellen“ ins Kunstestablishment nach Europa gebracht. Außenseiterkunst wird sich zunehmend normalisieren, kommt an.

© Text und Foto: bks/Gangolf Peitz, Saarbrücken
Sind nicht alle Künstler Outsider?
25.10.2013
Sind nicht alle Künstler Outsider?
Das engagierte 3. Luxemburger Symposion warf Fragen auf
Luxemburg. Zum 3. Internationalen Outsider Art-Symposion hatte das psychiatrische Tages- und Hilfezentrum Centre Kompass in diesem Jahr nach Luxemburg-Stadt eingeladen. Das auf zwei Tage erweiterte Meeting fand in zwei Kultureinrichtungen statt: am 23. Oktober im Conservatoire de Musique sowie am 24. Oktober im städtischen Kulturzentrum Abtei Neumünster, im alten Stadtteil Grund. Sichtlich bemüht, das allgemeine kunstinteressierte Publikum stärker in die Diskussionen einzubeziehen, ist man in »normale« bekannte Lokalitäten gegangen und hat die Veranstaltung verstärkt über diese beworben.

An beiden Tagen fanden sich je fünfzig Gäste aus der Grenzregion zu Referaten, Kulturvorträgen und einer Podiumsdiskussion ein. Entsprechend der größten Besuchergruppe, welche aus dem fachlichen Gesundheitsbereich und so genannten Betroffenen (Patienten, Klienten) bestand, orientierten sich die Beiträge sehr an der psychiatrischen Perspektive der so genannten Außenseiterkunst.

Weitaus mehr Publikum zog die Lesung mit Schauspielerin Martina Gedeck an, die, verbunden mit der Uraufführung eines Klavierzyklus zu Werken von Frida Kahlo, ein gelungener Ausklang am Mittwochabend war. Auch die kurzfristig eingesprungene Beate Sarrazin vom Düsseldorfer Theater Anderswo mit ihrer biografischen Ein-Frau-Theaterperformance gleichfalls zu Kahlo machte die zuvor wenig Neues hervorbringende Gesprächsrunde zum Thema Outsider Art wieder wett. Zu sehr ergingen sich die Gesprächspartner in Allgemeinplätzen und Binsenweisheiten, zeitweise verließ man das Thema. So beflügelte dies eher Vorurteile gegenüber seelisch Leidenden, als diese zu entkräften. Der Moderator (ein luxemburgischer Psychiater) erlaubte sich den Fauxpas, eine psychiatrieerfahrene Dame zu fragen, ob sie sich »auch als Frau als Outsiderin« fühle (!). Dementsprechend passiv war die Publikumsbeteiligung.


Kreative Selbsthilfe erstmals mit Stand

Als zusätzlicher Ort für informellen Informationsaustausch erwies sich der Infostand der überregional arbeitenden Kreativ-Selbsthilfe SeelenLaute Saar und der Selbsthilfe SeelenWorte RLP (Saarburg/Trier). Unterstützt wurden sie vom Büro für Kultur- und Sozialarbeit Saar sowie vom europäischen inklusiven Kunstprojekt Art-Transmitter. Insbesondere die dort angebotene deutsche Selbsthilfezeitschrift »Lautsprecher-SeelenLaute« traf auf starkes Interesse der Besucher. In Luxemburg fehlt es an organisierter Psychiatrieerfahrenen-Selbsthilfe, mit Sprechern und Ansprechpartnern für Politik, Gesundheitssystem und Veranstaltungen. Ein wesentlicher Grund hierfür ist sicherlich auch die fehlende Finanzierung, wie sie in Deutschland sinnvoll über die Selbsthilfeförderabgaben der gesetzlichen Krankenkassen existiert. Ein Betroffenenverband wie der Bundesverband Psychiatrieerfahrener (BPE) e.V. fehlt in Luxemburg ebenfalls. So verwundert es nicht, dass neben öffentlichen und anderen Unterstützern die Pharmawirtschaft wichtiger Sponsor des Outsider Art-Symposion ist. Eine nicht unumstrittene Praxis, von der sich der Veranstalter lösen möchte, wie noch 2012 zu hören war.

Am Donnerstagmorgen führte der Wuppertaler Kunstsammler und Outsider Art-Experte Dr. Turhan Demirel versiert in Thema und Tag ein. Erneut forderte er, alle Schranken in Bezug auf die Kunst fallen zu lassen, die universell zu betrachten sei. Prof. Dr. Wolfgang Werner, ehemaliger Direktor der saarländischen Psychiatrie in Merzig, bestach mit einem profunden Vortrag zu Munch und Rimbaud, illustriert mit Bildern wie dem berühmten »Schrei«. Werner machte deutlich, dass das »Gesamtkunstwerk Mensch« zähle. Jeder habe seine Geschichte, sein individuelles Leben zu schreiben. »Mensch, werde wesentlich«: dies mache Kunst aus, sie helfe zu Freiheit und Selbstbestimmung. Somit gehe Outsiderkunst uns alle an, denn es gehe um uns.

Dr. Walczewski, Psychiater am polnischen Babinski-Klinikum, referierte die Historie und das heutige Arbeiten dieses alten Krakauer Klinikums mit seinen Künstlern, Ateliers, Workshops und Ausstellungen. »In meinen Freiräumen«, so der Titel der Ausstellung mit rund dreißig Exponaten der »Babinski-Künstler«, deren Vernissage den passenden Ausklang des diesjährigen Symposions am Abend markierte.

Auf große Aufmerksamkeit stieß zudem der Vortrag von Prof. Christoph Zuschlag vom Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst in Koblenz. Konkret, gründlich und kritisch der eigenen Zunft gegenüber befasste er sich mit der deutschen Kunstpolitik im Nationalsozialismus (»Entartete Kunst«). Zuschlag bestätigte in seinem Fazit, dass neben deutscher Kirche und Medizin auch die Kunsthistoriker seit den 1920er Jahren wesentliche Wegbereiter und alsdann Mittäter der nachfolgenden barbarischen Ereignisse waren, deren dunkle eigene Geschichte bis heute nicht richtig aufgearbeitet ist.


Kunst braucht keinen Arzt!

Wichtig wie immer die Gespräche und Kontakte »zwischendurch«. Dabei wurde neben explizitem Lob für das Veranstalterteam des Centre Kompass auch der Wunsch nach besserer Fokussierung aufs eigentliche Sujet: die so genannte Outsider Art laut. Eine Überzahl an Ärzten unter den Referenten und Diskutanten führt zu verengter Sichtweise und widerspricht letztlich dem eigenen Bestreben nach Inklusion. Lieber sollte man mehr Referenten aus der Szene der Bildenden Kunst und aus kulturell arbeitenden Psychiatrieerfahrenen-Initiativen gewinnen. Auch ist Kunsttherapie nicht gleich Kunst oder Outsider Art. Begriffe, die hier oft durcheinander gehen. Darüber hinaus ist es anno 2013 nicht nötig, über Betroffene zu reden. Vielmehr können diese selbst zu Sinn und Unsinn der Outsider-Debatte sprechen sowie diesbezügliche Defizite auf der Rezeptionsseite bzw. in der Gesellschaft aufzeigen. In diesen Problemen liegt vermutlich das größte Dilemma sozialpsychiatrisch veranstalteter Outsiderkunst-Events wie der Luxemburger Konferenz.

»Alle Künstler sind Outsider. Oder es sind keine richtigen Künstler.« Diese treffende Anmerkung eines Teilnehmers in der Mitte der Luxemburger Konferenz ist vielleicht ein Ansatz für das Symposion 2014, wenn sich die am Thema Interessierten und Ambitionierten wieder im Großherzogtum treffen. Dann kann man ja vielleicht auch, statt sich auf »Vorzeige«-Prominente wie Munch, Kahlo, Schumann, van Gogh etc. zu fokussieren, mehr authentische autodidaktische Maler und Kreative von heute, mit und ohne so genannten psychiatrischen Hintergrund, in die Gesprächspodien, auf die Performancebühnen und an die Rednerpulte holen. Gilt es doch Grenzen zu verwischen und aufzulösen.


In der normalen Kunstszene ankommen

Ein Schwenker nach Frankreich demonstriert, wie es anders geht. Der Autor besuchte die Art Brut/Outsider Art-Ausstellung (September 2013 bis Sommer 2014) im Museum Halle St. Pierre in Paris. 400 Werke von 80 »self-taught« Künstlern unterschiedlichsten Charakters aus aller Welt aus dem 20. und 21. Jahrhundert werden vom englischen Fachmagazin Raw Vision präsentiert. Schätzungsweise ein Viertel – so kann man den Künstlerbiographien entnehmen – weisen psychische, geistige, gesundheitliche oder intellektuelle Besonderheiten auf. Doch hier in Frankreich bleibt dies zum Glück marginal. Es zählt die ausdrucksstarke Kunst. Bei Vernissage und Pressetermin sind Psychiater weder Redner noch als Besucherklientel erkennbar, sondern die spezifische Kunstszene trifft sich. Und es kommt das kunstinteressierte Museumspublikum, darunter viele Studenten. Alles normal also. Ebenso normal der Einbezug z.B. von Werken von August Walla oder Adolf Wölfli auf der ersten professionell-kommerziellen Outsider Art-Messe in Paris im Oktober, ein »Eroberungsversuch« aus den USA, wo es die Fair schon 20 Jahre gibt und Outsider Art z.B. auch amerikanische Volkskunst umfasst. Auch in England oder den Niederlanden geht man unbeschwerter, freier mit Outsider Art um. Der Begriff wird sich über lang auch bei uns ohne Anführungszeichen im positiven Sinn als Kunstmarke durchsetzen. Freilich sollte gerade heute jeder (lebende) Künstler selbst bestimmt wissen, was und wohin er mit seiner Kunst will und sich ggfs. schützen vor Vereinnahmung durch Markt, Medien oder Medizin.

Aus all diesen Erfahrungen könnten neue, weiter führende »grenzüberschreitende« Impulse für das Luxemburger Outsider Art-Symposion 2014 im Herzen Europas erwachsen. Bedingungen wären ein Umdenken in der Finanzierung und die Entwicklung zu einer - noch spannenderen - Veranstaltung ohne primär psychiatrischen Blickwinkel. Das eigentliche Unterfangen regelt die Kunst, ihre Akteure und Agenten. Sie ist gesund, heilt, - therapiert alle.


© Text und Foto(s): bks/Gangolf Peitz, Saarbrücken
Termine

14.08.2017
The Golden Ratio Laws
Madge Gill, Adolf Wölfli, Beverly Baker, Gugging artists, a.o.m. in Northern Portugal
São João da Madeira. Until October 1, 2017 at Oliva Creative Factory, an exhibition curated by Antonia Gaeta, "The Golden Ratio Laws" shows mehr
01.08.2017
Outsider Art-Präsentation auf GKV-Selbsthilfetag 2.9. in Saarbrücken
Art-Transmitter zeigt im SeelenLaute-Pavillon ausgewählte Werke

Outsider Art-Präsentation auf GKV-Selbsthilfetag 2.9. in Saarbrücken

Saarbrücken. Selbsthilfe SeelenLaute Saar nimmt mit einem Informations-Pavillon für seelische Gesundheit am Samstag, 2. September 2017 beim saarländis mehr
31.07.2017
4. Kreativ-Selbsthilfetage seelische Gesundheit RLP
11./12. August 2017 im MGH Saarburg

4. Kreativ-Selbsthilfetage seelische Gesundheit RLP

Saarburg. Am Freitag und Samstag 11./12. August 2017 finden ganztags die 4. Kreativ-Selbsthilfetage für seelische Gesundheit in Rheinland-Pfalz statt. mehr