Termine
SAMMLUNG PRINZHORN als Theaterstück ab 18. Februar in Heidelberg
03.02.2012
SAMMLUNG PRINZHORN als Theaterstück ab 18. Februar in Heidelberg
Einführungsmatinee am 5.2. im Museum Sammlung Prinzhorn
Heidelberg. Johann Kresnik, Regisseur und Choreograf, arbeitete von 1979-89 bereits in Heidelberg. Hier kreierte einen eigenen Tanztheaterstil, startete eine internationale Karriere. Jetzt ist es dem neuen Intendanten Holger Schultze gelungen, den Theaterberserker wieder nach Heidelberg zu verpflichten.

Am 5. Februar 2012 gibt es um 11.00 Uhr eine Einführungsmatinee zur Inszenierung in den Räumen der Sammlung Prinzhorn (Voßstraße 2). Anwesend sind Autor Christoph Klimke sowie der Regisseur Johann Kresnik. Mitglieder des Schauspielensembles Evamaria Salcher und Andreas Seifert lesen einen Auszug aus dem Libretto. Außerdem gibt Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung, eine Einführung zur Sammlung und im Anschluss eine Führung durch die zurzeit laufenden Ausstellung »Prinzhorns Buch«. Durch den Vormittag führt Schauspieldramaturg Jürgen Popig. Der Eintritt ist frei.

Am 18. Februar 2012 ist die Premiere des Theaterstücks „Sammlung Prinzhorn“, Regie: Johann Kresnik, Autor: Christoph Klimke. Zum Inhalt: Ein Krankenhaus in München, 14. Juni 1933. Hans Prinzhorn liegt im Sterben. In einem Fiebertraum ziehen Stationen seines Lebens vorüber. Seine Eltern. Seine Frauen. Seine Kollegen. Seine Patienten. Christoph Klimkes Schauspiel interpretiert Prinzhorns ereignisreiches Leben von seinem Ende her – poetisch verdichtet und dokumentarisch konzentriert. Der Arzt und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn war 1919 an die Psychiatrische Klinik der Universität Heidelberg gekommen. Hier sammelte er über 5000 künstlerische Arbeiten von etwa 435 Patienten psychiatrischer Anstalten in ganz Europa. Die Sammlung sollte zu einem Museum ausgebaut werden und die Bedeutung der Kunst psychisch kranker Menschen dokumentieren. Stattdessen wurde sie 1938 in der NS-Ausstellung »Entartete Kunst« gegen die Kunst der Moderne instrumentalisiert und geriet nach dem Zweiten Weltkrieg in Vergessenheit. Erst von 1980 an wurde die Sammlung restauriert, katalogisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – unter Mitarbeit von Johann Kresnik. Von 1979 bis 1989 war Kresnik Ballettdirektor in Heidelberg. Hier entwickelte er seinen Stil eines modernen choreografischen Theaters an der Schnittstelle von Tanztheater und Schauspiel. Jetzt kehrt Kresnik an seine frühere Wirkungsstätte zurück.
www.prinzhorn.uni-hd.de
30.01.2012
IFA sucht neue Formate einer Kunst des Öffentlichen
Internationale Konferenz über das Verhältnis von Kultur und Gesellschaft
Berlin. Zu einer internationalen Konferenz mit Michelangelo Pistoletto, Basma El Husseini und David Haley über das Verhältnis von Kultur und Gesellschaft läd das Institut für Auslandsbeziehungen ein.

Im Mittelpunkt der Tagung "radius of art – Kreative Politisierung des öffentlichen Raums / Kulturelle Potenziale für soziale Transformationen" stehen Erfahrungen und Reflexionen aus internationalen Kunst- und Kulturprojekten: Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende aus aller Welt diskutieren neue Formate einer "Kunst des Öffentlichen", die Wirkung von Kunst und Kultur auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse, Kulturen der Nachhaltigkeit sowie die Zukunft der internationalen Kulturförderung.

Am Mittwoch, 8. und Donnerstag den 9. Februar 2012, in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin-Mitte
Ausschreibung zum Kunstpreis “So gesehen“ gestartet
16.01.2012
Ausschreibung zum Kunstpreis “So gesehen“ gestartet
Bewerbung bis zum 24. Februar 2012
Stuttgart. Der Landespsychiatrietag Baden-Württemberg verleiht den 2. Kunstpreis am 16. Juni 2012. Bewerben können sich Psychiatrie-Erfahrene Künstler aus Baden-Württemberg mit künstlerische Arbeiten auf Papier. Der Preis möchte ein deutliches Signal für die künstlerisch-kreativen Potentiale Psychiatrieerfahrener Menschen setzen.

Vergeben wird der Preis im Rahmen des Landespsychiatrietag 2012, der im Zeichen der UN-Konvention der Rechte für Menschen mit Behinderung steht. Gleichzeitig möchten die Veranstalter ein Zeichen für gelebte Inklusion gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung setzen. Sie greifen dabei aber auch aktuelle Themen der psychiatrischen Versorgung und Situation psychisch kranker Menschen in Baden-Württemberg auf.

Mit in der Jury des Kunstpreises „so gesehen“ Ingrid Nölle, 1. Vorsitzende von Art-Transmitter und Armin Pangerl, Art-Transmitter Künstler der ersten Stunde. Weitere Jurymitglieder sind Harald Gall, Ministerium Wissenschaft, Forschung, Kunst, Baden-Württemberg, Professor Hartmut Majer, Hochschule Kunsttherapie, Nürtingen und Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn, Heidelberg.

weitere Informationen (PDF)
www.landespychiatrietag.de
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25.01.2018
existence.! – Gugging zeigt die Sammlung Jean-Claude Volot
Werke der Art Brut und des Expressionismus
Maria Gugging (Österreich). Museum gugging präsentiert die Sammlung Jean-Claude Volots, die damit erstmals in Österreich zu sehen ist. Die Eröffnung i mehr
02.01.2018
VR-China-Galerie auf der New Yorker Outsider Art-Messe im Januar
China, Südkorea, Japan, Frankreich, UK, Gugging und viele US-Aussteller

VR-China-Galerie auf der New Yorker Outsider Art-Messe im Januar

New York. The 26th edition of the New York OAF takes place January 18-21, 2018 at The Metropolitan Pavilion. The fair will showcase 63 galleries, re-p mehr
27.12.2017
New Yorker Galerie zeigt Dan Miller
10.01.-18.02.2018 bei Andrew Edlin
Die bekannte New Yorker Outsider Art/Art Brut-Galerie Andrew Edlin (212 Bowery, New York, NY 10012, USA. Info@edlingallery.com) startet ins neue Jahr mehr