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Sonderausstellung bis 7. Juni auf Schloss Niederweis
24.05.2009
Sonderausstellung bis 7. Juni auf Schloss Niederweis
Großer Anklang für Werke aus der Sammlung Art-Transmitter
Irrel-Niederweis. Nach seiner Lesung am 23. Mai auf Schloss Niederweis (at berichtete) entschieden sich Veranstalter und Künstlerautor Gangolf Peitz spontan zu einer zweiwöchigen "kulinarisch-musikalischen" Sonderausstellung mit entsprechenden Exponaten aus dem bildnerischen Werk von Peitz. Drei der ausgestellten Werke sind dabei aus der Sammlung Art-Transmitter, die Peitz als Bildender Künstler unterstützt.

Im stilvollen Ambiente des Schlosscafé präsentiert der Maler sechs seiner besten Arbeiten: "Cello", "Percussions Wanted", "Ma Guitare" in Aquarelltechnik, sowie die in Öl gearbeiteten Bilder "Wein und Obst" und „Stilleben". Herausragende Beachtung bei der Ausstellungseröffnung am 23. Mai erfuhr besonders das neue, großformatig gestaltete Werk "Harfe" (Aquarell, 2009), dass die Besucher bereits im Foyer farbprächtig und verspielt einlädt.

Die exquisite Sonderausstellung wird mit einer kleinen Literaturschau aus dem schriftstellerischen Werk von Peitz abgerundet. Bilder und Bücher können in der Ausstellungszeit auch direkt vor Ort erworben werden. Schloss Niederweis, in der malerischen Südeifel zwischen Trier, Bitburg und Echternach gelegen, ist ein beliebtes Ziel für Wochenendausflüge. Die erholsame Grenzregion Naturpark Our-Sauer-Prüm ist immer einen Besuch wert.

Das Schlosscafe hat samstags und sonntags von 11-18h geöffnet. Die Sonderausstellung Gangolf Peitz ist hier an den Wochenenden 23./24. Mai, 30./31. Mai und 6./7. Juni 2009 zu den Öffnungszeiten zu besichtigen.

Schlosscafé, Schloss Niederweis (Irrel), Hauptstraße 9. Telefon: 06525/93111 oder 0651/700293. Künstlerkontakt unter Tel. 0178/2831417

Alle Werke, die sich vom Künstler in der Kollektion Art-Transmitter befinden, hier unter
www.art-transmitter.de/index.php?tp=303&start=10&cat=&i=2&artist=124
21.05.2009
Das Schwere leicht nehmen: "Deprinotes"-Zeichnungen
Münchner Haus der Kunst zeigt Thomas Schütte ab 7. Juni
München. Thomas Schütte (geb. 1954 in Oldenburg), Schüler von Gerhard Richter, zeigt seine in Tusche und Aquarell gemalte neue Serie "Deprinotes" ab Juni in der bayerischen Landeshauptstadt.
In den Zeichnungen, die zwischen 2006 und 2008 entstanden sind, sieht man sein Talent, das Schwere leicht zu nehmen und gekonnt "ins Bild zu setzen". Schütte ist bekannt als intensiver Wanderer zwischen unterschiedlichen Techniken, Themen, Stilen und Formaten. "Leid Lied" oder "Herzbergwerk" lauten beispielsweise die Titel zweier Exponate, die neben einer Auswahl von Installationen, Architekturmodellen, Keramiken, Fotografien und Skulpturen des Künstlers ab 7. Juni 2009 im Haus der Kunst, Prinzregentenstraße 1, in München zu sehen sind.

Tel. Informationen unter 089/21127-113 sowie auf den Internetseiten von
www.hausderkunst.de
20.05.2009
Soziale Absicherung von Künstlern wird verbessert
Bundeskabinett verabschiedet einen Entwurf zum 9. SGB III - Änderungsgesetz
Berlin. Staatsminister Bernd Neumann erklärte dazu: „Der neue Gesetzentwurf kommt zwar allen kurz befristet Beschäftigten zugute, für mich standen aber die Interessen der Kulturschaffenden im Mittelpunkt. Durch die neuen Regelungen im Gesetzentwurf wird sich ihre finanzielle Absicherung deutlich verbessern. So werden abhängig Beschäftigte künftig bereits nach 6 Monaten statt der üblichen 12 Monate Anwartschaftszeit Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben. Ich konnte im Lauf der Verhandlungen durchsetzen, dass die jeweilige Höchstdauer von Kurzarbeitszeiten von vier auf sechs Wochen heraufgesetzt wurde und auch länger dauernde Beschäftigungs-verhältnisse angerechnet werden, sofern sie nicht mehr als die Hälfte der relevanten Beschäftigungszeit ausmachen. Außerdem konnten wir erreichen, dass die ‚Ruhensphase’ bis zur Auszahlung des Arbeitslosengeldes entfällt und es somit nicht wie zunächst vorgesehen zu einer unnötigen Wartezeit für die Beschäftigten kommt.“

Der neue Gesetzentwurf ist das Ergebnis langer Verhandlungen insbesondere zwischen dem BKM, Bundeswirtschaftsministerium, Bundesfinanzministerium und dem federführenden Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Er schafft die Voraussetzungen für den Bezug von Arbeitslosengeld I im Wege einer verkürzten Anwartschaftszeit und berücksichtigt die besonderen Bedingungen der in der Kultur Beschäftigten, insbesondere der Film- und Fernsehschaffenden. Das Gesetz ist auf zunächst drei Jahre befristet. Die neuen Regelungen sind deshalb bereits bald auf ihre Effektivität und eventuelle Nachbesserungen hin zu prüfen. Die besondere Lage der Film- und Fernsehschaffenden bleibt damit im politischen Blickfeld.

weitere Informationen (PDF)
www.bundesregierung.de
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