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Outsider-Art? Bob Dylan-Exhibition in Copenhagen
19.10.2010
Outsider-Art? Bob Dylan-Exhibition in Copenhagen
Copenhagen/Denmark. Bob Dylan ( b. 1941) has recorded his impressions and thoughts while travelling in Brazil, capturing people, events, and places in a plethora of sketches. Back in the US, some of these many scraps of paper served as the basis of The Brazil Series. Experience a whole new aspect of the work of one of the 20th century key cultural personalities. The exhibition presents 40 all-new, never-before-seen paintings created by Bob Dylan specifically for this exhibition. Bob Dylan has been active as a visual artist since the 1960s, or, as he himself puts it: “I have always painted.”

Das Staatliches Kunstmuseum in Kopenhagen zeigt noch bis 30. Januar 2011 rund 50 neue Arbeiten des amerikanischen Protestsängers und Multitalents Bob Dylan. Darunter erstmals auch großformatige Leinwandarbeiten auf Acryl, die die amerikanische Songwriter-Legende eigens für die dänische Ausstellung gemalt hat. Unter dem Titel „The Brazil Series“ präsentiert das Museum zahlreiche Motive aus dem von Dylan geschätzten südamerikanischen Land. Dabei prägen vor allem Alltagsszenen und kleine Geschichten die Bilder des Musikers, der in konservativen Kreisen auch schon als „abgedreht“ und „verrückt“ deklariert wurde. Wie in seinen Songs, zeigt sich der weltweit bis heute bekannte und beliebte Künstler auch im bildnerischen Schaffen als sensibler Beobachter und Interpret seiner scheinbar banalen Umgebung. "Wenn ich das, was meine Gemälde zeigen, auch in einem Song hätte ausdrücken können, hätte ich diesen stattdessen geschrieben", so der eigenwillige Bob Dylan zu seiner Ausstellung in Dänemark.

Staatliches Kunstmuseum, Kopenhagen
Dienstag - Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr, Mittwoch 10:00 – 20:00, Montag geschlossen. Tuesdays-Sundays 10 a.m.-5 p.m. Wednesdays 10 a.m.-8 p.m.
Mondays closed, but open Monday 18 October 2010

National Gallery of Denmark
Statens Museum for Kunst
Sølvgade 48-50
DK-1307 Copenhagen K
www.smk.dk/en/
17.10.2010
"Gemeinsam stark für die Kultur"
Kulturverantwortliche von Bund und Ländern trafen sich
Berlin. Auf Einladung von Kulturstaatsminister Bernd Neumann trafen sich erstmals die für Kultur verantwortlichen Ministerinnen und Minister der Länder und des Bundes zu einem Gedankenaustausch im Bundeskanzleramt. Bund und Länder "arbeiten in der Kulturpolitik reibungslos zusammen", hieß es von dort.

Der Bund finanziert in Deutschland mit 1,2 Milliarden Euro etwa 13 Prozent der öffentlichen Mittel für Kunst und Kultur. Ausgaben, mit denen der Bund nicht nur national bedeutsame Kultureinrichtungen und –projekte fördert, sondern auch Aufgaben im Bereich der nationalen Repräsentation zum Beispiel in der Hauptstadt Berlin wahrnimmt. Auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen von Kunst und Kultur fällt in die Zuständigkeit des Bundes. Die Kulturförderung ist laut Grundgesetzes in erster Linie Sache der Länder und Gemeinden. Sie schultern mit rund 8,1 Milliarden Euro etwa 87 Prozent der Kulturausgaben.

Kritiker dagegen monieren die deutsche Kulturpolitik. Kulturarbeit werde zunehmend stiefmütterlich behandelt, die finanziellen Mittel, die öffentlich zur Verfügung gestellt werden, seien sinkend und eh schon minimal.
15.10.2010
"Orient-Okzident" - Kunstpreis 2010 der Rosenheim-Stiftung
Bewerbungsfrist bis 31.10.2010 verlängert
Frankfurt am Main. Die Bernd und Gisela Rosenheim-Stiftung vergibt alle zwei Jahre einen mit 5.000 Euro dotierten Kunstpreis. Bei den Wettbewerben um den Preis der Stiftung wird strikte Anonymität verlangt, um eine Beeinflussung der Jury auszuschließen. Die Jury besteht aus anerkannten Kunstwissenschaftlern und Kunstexperten, die für die jeweilige Auslobung berufen werden. Die Werke der Künstler der engeren Auswahl werden in einer Ausstellung gezeigt, es erscheint ein Katalog.
Das Thema des für 2010 lautet „Orient – Okzident", teilnahmeberechtigt ist ausschließlich das Genre Malerei, der Wettbewerb ist offen für Bildende Künstler aus aller Welt, eine Altersbegrenzung gibt es nicht.

Die Stiftung wurde 1993 von Bildhauer und Maler Bernd Rosenheim zur Förderung zeitgenössischer Kunst gegründet. Dabei wird besonderes Gewicht auf die klassischen Medien Zeichnung, Malerei und Skulptur gelegt. Ein Instrument der Förderung ist der Kunstpreis (unser Bild zeigt ein Preisträgerbild von 2008). Die Stiftung betreibt darüber hinaus das Rosenheim-Museum im Dreieichpark in Offenbach, mit Sonderpräsentationen und Präsenzausstellung.

Die Bewerbungsunterlagen können postalisch oder per Internet beim Veranstalter angefordert bzw. abgerufen werden:

Bernd und Gisela Rosenheim-Stifung
c/o Rossbach und Fischer
Schaumainkai 101-103
D-60596 Frankfurt am Main
E-mail: h.meyer@rosenheim-stiftung.de
www.rosenheim-stiftung.de
Termine

19.10.2017
Dubuffet-Ausstellung in Luxemburg
Bis 4. November 2017
Luxemburg-Stadt. Vierzig Werke aus vierzig Schaffensjahren des Künstlers, Bildhauers und Art Brut-Pioniers Jean Dubuffet (1901-1985) sind im Herbst in mehr
18.09.2017
Outsider Art Fair Paris 2017
October 19 - 22, 2017 at Hôtel du Duc

Outsider Art Fair Paris 2017

Paris. L’Outsider Art Fair, foire de référence de l’art brut et outsider, présente sa 5ème édition parisienne, du 19 au 22 octobre 2017. Egalement ins mehr
18.09.2017
6. SeelenLaute-Abend in Völklingen
Selbsthilfeinfos, Kunst & Kultur am 16. Oktober in der Stadtbibliothek
Völklingen (Saar). Den sechsten SeelenLaute-Abend für seelische Gesundheit, mit viel Information, Poesie, Kunst und Musik live gibt`s im saarländische mehr